Langweiliger Bürojob? Für viele junge Leute ist das keine Option mehr. Sie wollen einer Arbeit nachgehen, in der sie sich kreativ ausleben können. Also gründen sie Start-ups und werden Fashion Designer, Architekt oder Spieleentwickler. Das ist auch dem DP-Abgeordneten André Bauler nicht entgangen. Um den “Creative”-Sektor besser umfassen zu können, wollte er von Wirtschaftsminister Etienne Schneider (LSAP) ein paar Details zu dem immer wichtiger werdenden Wirtschaftszweig.

Und aus den Zahlen von Schneider geht vor allem eines heraus: Kreative arbeiten meistens alleine. Über die Hälfte der 2.200 luxemburgischen Firmen im “Creative”-Sektor sind Einmannbetriebe. Die restlichen sind mit ein paar Ausnahmen vor allem sehr kleine Firmen. 6.300 Menschen arbeiten in dem Bereich. Das sind zwei Prozent aller Arbeitenden in Luxemburg. Der Sektor macht 390 Millionen Euro des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus.

Sehr verschiedene Profile

Da sehr viele verschiedene Tätigkeiten unter den Bereich fallen, könne man nicht wirklich ein Profil der kreativen Arbeiter zeichnen, meint Etienne Schneider. “Einige der Tätigkeiten sind hoch reglementiert, wie beispielsweise die Architekten, während andere Bereiche mit einem starken kulturellen Hintergrund, wie Designer oder Bühnenkünstler, fast nicht reglementiert sind”, sagt der Wirtschaftsminister ausführend.

Die “Creative”-Industrie werde wie jeder andere Wirtschaftszweig auch mit den gängigen Subventionen unterstützt. In verschiedenen Fällen, wie beispielsweise bei Gaming-Projekten, gebe es auch noch spezielle Innovations-Subventionen.

Auf die Frage hin, welche Bereiche in den “Creative”-Sektor fallen, nennt Schneider folgende Liste:

  • Architektur
  • Kunsthandwerk
  • Bildende Kunst
  • Filmbranche
  • Design
  • Fashion Design
  • Gaming
  • Marketing und Kommunikation
  • Literatur
  • Medien und digitale Medien
  • Verlagswesen
  • Bühnenkunst
  • Musik

 

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