Am Mittwoch stellte die Entwicklungsgesellschaft Agora in Anwesenheit der Minister François Bausch, Dan Kersch und Marc Hansen sowie der Bürgermeister Vera Spautz (Esch/Alzette) und Roland Schreiner (Schifflingen) die ersten Resultate einer Machbarkeitsstudie für die Erschließung der rund 60 Hektar großen Industriebrache Esch-Schifflingen vor.

Es seien keine blockierenden Elemente gefunden worden, die gegen die Neuerschließung der Brache sprechen würden, erklärte Agora-Präsident Frank Vansteenkiste. Tatsächlich sei der Standort Esch-Schifflingen weniger belastet als Belval, weil es dort keine Deponien gegeben habe.

Für den Rest hatten weder die Vertreter von Agora noch die Minister viel Handfestes zu berichten.

Giftiger Boden

In einer nächsten Etappe sollen die in Arbeitsgruppen organisierten Experten technische und urbane Empfehlungen aussprechen und ein Programm für ein kohärentes Gesamtkonzept ausarbeiten.

Erst wenn das Gesamtkonzept stehe, könne mit der Dekontaminierung der Böden begonnen werden, denn für den Bau einer Schule müsse beispielsweise gründlicher dekontaminiert werden als für einen Bau eines Handwerksbetriebs, erläuterte Vansteenkiste. Deshalb müsse man vorher wissen, was wohin kommt.

Die Finanzierung für die Dekontaminierung soll Agora bezahlen. Die Gesellschaft gehört zu gleichen Teilen ArcelorMittal und dem Luxemburger Staat. Der Staat solle aber kein zusätzliches Kapital mehr für die Sanierung beisteuern, beteuerte Vansteenkiste.

 

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