Zur Echternacher Springprozession bekommen die Schüler in Luxemburg nicht mehr wie in den vergangenen Jahren einen besonderen freien Tag. Das hat das Bildungsministerium beschlossen – und damit die Organisatoren der Traditionsveranstaltung verärgert. Sie befürchten eine “schmerzhafte Zäsur”: “Wenn eine Tradition auch nur kurz unterbrochen wird, verschwinden schnell langjährige Gepflogenheiten und Bindungen”, schreibt der Willibrordus-Bauverein aus Echternach. Dabei sei die Regierung doch dazu verpflichtet, das “immaterielle Kulturerbe als Bestandteil der kulturellen und religiösen Identität des Landes” zu schützen.

Entbrannt ist der Streit um den freien Schultag bereits im März dieses Jahres. Da fiel den Echternachern auf, dass die Pfingstferien 2019 nicht auf Pfingsten fallen. Und der Pfingstdienstag, an dem die Prozession traditionell durch Echternach springt, war im offiziellen Schulkalender des Bildungsministeriums nicht als frei markiert. “Wir glaubten zuerst an eine Unachtsamkeit der Verwaltung”, schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Aber Bildungsminister Claude Meisch (DP) antwortete, dass nur die Echternacher Schüler an jenem Tag freibekommen. Alle anderen müssen in die Schule – oder eine Entschuldigung vorlegen.

Ist die Springprozession bald am Ende?

Droht damit etwa das Aus für die Springprozession? “Viele Schüler, die das jugendliche Bild der Springprozession in den vergangenen Jahren geprägt haben, werden in der Prozession fehlen”, fürchten die Organisatoren. “Die Folgen werden unausbleiblich sein: Die Zahl der Luxemburger Pilger wird abnehmen.” Stattdessen würden Schulklassen aus dem deutschen Grenzgebiet das Bild prägen. Um Himmels Willen!

Das Bildungsministerium kann die Kritik nicht nachvollziehen. “Jeder Schüler, der mitspringen, mitlaufen oder mitmusizieren möchte, kann das tun”, erklärt Sprecherin Myriam Bamberg. Alles was er benötige, sei ein Entschuldigungsschreiben der Eltern. Bereits im Jahr 2014 habe das Bildungsministerium den Schulen Instruktionen gegeben, die den Umgang mit religiösen Festen regeln. “Da steht drin, dass Entschuldigungen wegen großer religiöser Feste anzunehmen sind – unabhängig der Religionszugehörigkeit”, sagt Bamberg. Nach der Trennung von Kirche und Staat in Luxemburg sei das Prinzip dann auf die katholischen Feste wie Oktav und Springprozession ausgeweitet worden.

Schulfrei für das ganze Land gibt es aber nicht mehr. “Das ist nicht mehr zeitgemäß”, sagt Bamberg. Schon bei den vergangenen Pfingstdienstagen, die nicht in den Ferien lagen, hatten die Schulen geöffnet. “Die meisten Eltern arbeiten ja – es musste also immer eine Aufsicht für die Schüler organisiert werden”, erklärt Bamberg – und betont: Am Pfingstdienstag 2019 darf in keiner Schule wichtiges Unterrichtsmaterial gepaukt werden. “Die Schüler dürfen in keinster Weise bestraft werden, wenn sie zur Prozession gehen.”

Dass der Pfingstdienstag nicht in den Pfingstferien liegt, ist in den vergangenen 42 Jahren neunmal vorgekommen – das letzte Mal im Jahr 2013.

39 Kommentare

  1. Egal wéi, d’Sprangprëssessioun zu Iechternach ass UNESCO WELTKULTURIERWE, dorunner ännert Gambia och näischt méi

    Dass een dofir als Lëtzebuerger net méi dohi geet well et

    “net méi zäitgeméiss ass”

    awer

    “net bestrooft gëtt wann een dohi geet”

    léisst alt erëm déif blécke a wat fir e Gesellschaftsmodell mir gesteiert ginn.

    Mä bon… bréngen s’et da fäerdeg fir auslännesch Touristen heihin ze kréien déi sech dësen “UNESCO WELTKULTURIERWE” ukucke kommen?

    A wann déi da kéimen an et wier kee méi do de géing sprangen… well et “net méi zäitgeméiss ass”?

  2. Hun mir wirklech soss keng Probleemer hei am Land? Et geet em 2019????!!!!!! An biss dohinner ass d’Regierung schon emgefall an ett ass een Wahljoer! Macht Iech méi Suergen waat an Nordkorea an USA geschitt!

  3. @MeischClaude

    Zitat: “Wou ass de Problem?” ?!?!

    “Das ist nicht mehr zeitgemäß”, sagt Bamberg. Schon bei den vergangenen Pfingstdienstagen, die nicht in den Ferien lagen, hatten die Schulen geöffnet. “Die meisten Eltern arbeiten ja – es musste also immer also eine Aufsicht für die Schüler organisiert werden”, erklärt Bamberg”

    Wann eis Kanner scho vum MEN doriwwer opgekläert gi wat vun eisen Traditiounen “nach zäitgeméiss ass” a wat net, da kann e gutt verstoe wisou eis Kanner onsen Elteren an deenen hiren Elteren hir Traditiounen a Fro stellen.

    Si froen sech och zu Recht wisou aner Kulturen dann hier Traditiounen esou eescht huelen.

    Frot iech an är Spezialisten dach emol wat mat geschitt wa Kanner ouni Traditiounen opwuessen déi zum Zesummenhalt vun enger Gesellschaft bäidroen. All Gesellschaft huet a fleegt hir Traditiounen, Här Meisch… just ons net, well un allen Ecken un de Wäerter an Traditioune gekraazt gëtt.

    Ech froe mech wisou är Regierung sech esou schwéier deet net nëmme mat onsen Traditioune mä och mat deene vun anere Kulturen.

  4. Ich schlage vor: Springt Sonntags direkt vor der Messe. Ob Kinder von Muslimen oder von Juden frei bekommen wenn sie ihr/e heileges/en Festchen feiern?? Dann fällt die Schule eben aus denn die Lehrer sind ja eh nicht in der Schule. Die springen auch mit. Willibrord wird sich im Grabe umdrehen wenn das einmal vorbei sein sollte.
    Also Kinder,gehet hin und betet,springet und musizieret. Traditionen müssen aufrechterhalten werden denn die Springprozession ist ein bomben Geschäft für alle Nichtspringer. Und ihr wisst ja: Wer nichts weiss muss alles glauben!

    • ” Ob Kinder von Muslimen oder von Juden frei bekommen wenn sie ihr/e heileges/en Festchen feiern??”
      Öhm… ja, das bekommen sie. Muss man nur anfragen, der Rest ist eine Formalität.

  5. I Sinn dat Nohwehen vun der Gambia Trennung Kirch a Staat: dat ass dann awer Schued well eng ural Tradition dei elo verschwanne wärt..vun wegen Unesco Weltkulturerbe wann een eso domat emgeeht ass et gleich eriwer…

  6. une autre tentative de se gouvernement pour denaturer le pays de son charactere et ses traditions. des autres suivront. a la popolation de les arreter. premier rendez-vous en octobre.

  7. Da Pfingstdienstag meistens sowieso in die Ferienwoche fällt (cf. Artikel), im gegensätzlichen Fall aber ein Entschuldigungsschreiben der Eltern ausreicht UND es in der Schule sowieso keine Religionslehrer mehr gibt die eine Klassenfahrt zur Springprozession organisieren würden ist die Entscheidung des Ministeriums, nüchtern betrachtet, fast irrelevant und der Debatte nicht würdig. Ich glaube auch nicht, dass die Springprozession, die ich als Kind sehr mochte, nach 2019 einen dauerhaften Schaden davontragen wird.

    ABER: mit der Bemerkung der Sprecherin, es dürfe am Pfingstdienstag kein wichtiges Unterrichtsmaterial behandelt werden, wird offengelegt, dass hier einmal mehr eine Entscheidung getroffen wurde die mehr Probleme schafft denn löst: soll das gesamte Lehrpersonal des Landes jetzt etwa angewiesen werden, an diesem Tag 6 Stunden lang Irrelevantes von sich zu geben? Und wenn ja, mit welcher Begründung – wenn’s ja jetzt ein normaler Schultag sein soll wie alle anderen auch, wo es eben mal vorkommt, dass mehrere Schüler einer Klasse fehlen ohne dass dafür der ganze Schulbetrieb ausgebremst werden muss?

    Darf konsequenter- und fairerweise an den Feiertagen anderer Religionen, wo ebenfalls (und zu Recht) per einfachem elterlichen Entschuldigungsschreiben gefehlt werden darf, denn nun auch kein wichtiges Unterrichtsmaterial mehr behandelt werden? Das hiesse ja, dass die Lehrkräfte ihre Lehrpläne zukünftig nach den Feiertagen sämtlicher (konventionierter?) Religionen ausrichten müssten! Na, den Kalender möchte ich sehen!

    Sicherlich ist all dies nicht die Absicht des Bildungsministeriums – warum dann aber etwas entscheiden, aber nicht zu Ende denken?

    UND wenn die Regierung auch nur ansatzweise daran interessiert wäre, einige Wogen zu glätten, die aufgrund anderer, wichtigerer Dossiers in letzter Zeit aufgekommen sind, dann hätten sie dieses unwesentliche Detail, das unser Bildungssystem weder rettet noch versenkt, einfach unter den Tisch fallen lassen und niemanden hätt’s gestört. Man bekommt in der Tat den Eindruck einer Politik der verbrannten Erde: da die Abwahl der jetzigen Regierungskoalition in einem Jahr zwar nocht nicht beschlossen, aber doch wahrscheinlich ist, möchte man, so lange es noch geht, noch ein paar Denkmäler vom Sockel stossen. Souverän ist das nicht.

  8. Dann eben Moslemisches Zuckerfest feiern..Halt das geht auch nicht wegen der Zuckersteuer..Aber keine Angst in 12 Monaten sind Wahlen dann wird die Uhr zurück gedreht

  9. Waat soll dee Quatsch ???
    Sollen se dach sprangen esou oft wie se wellen !!
    Religiloun huet matt der Schoul neischt ze dinn !!
    An der Schoul geet et em Saachen dei et wierklech get, an net em Dreemereien a Phantastereien.
    BASTA

  10. ech fannen dei religiös Fester an Veranstaltungen missten respekte’ert gin.D’Menschheet ke’ert emmer mei Gott den Reck zou an distanze’ert sech vun dem Glawen well dat jo net mei “zeitgemäss” ass.D’Rechnung kennt gleich!!!

      • wann Dir dat sot,dann muss et jo esou sin!Ech hun awer geschter en Einhorn gesin!!!! Sou!!!Deijeineg dei dofir d’Aen op hun,gesin se och…anerer wei Dir secher net.Esou ass et och mat Gott!!!Ech bieden fir Iech!!!

    • “D’Rechnung kennt gleich!!!”
      Wat kennt d’Rechnung oder kënnt se? A wien ass de “gleich”?

      Si gi jo och respektéiert.
      E Bon de Sortie gëtt et, wann een en ufreet. Ausser d’Gemeng weess net, wéi een dat administrativ einfach duerchféiere kann, ass dat eng Saach vun enger kuerzer Ënnerschrëft.
      All Enseignant kann eng Dispens vun engem Dag selwer autoriséieren, de Rescht erkläert d’Schoulgesetz, an dat ass an deem Punkt wierklech däitlech. An dat wëssen d’Elteren och!

      Déi ganz Opreegung ass nëmme fir d’Waasserglas (a politesch motivéiert, vu wéi enger Partei oder Säit brauch ech jo wuel net ze schreiwen).

  11. Et gëtt keen dorunner gehennert dohinzegoen!

    Mir perséinlech as et am léifsten, d’Kanner gin net religiéis beaflosst.

    Schoulfräi oder allgemeng fräi gin fir e religiéist Fest geschitt x-mol dat ganzt Joer duerch an ass eng iwwerlieften Ennerstetzung fir eng bestemmten Religioun.
    Et kéinten roueg e puer religiéis Feierdeeg gestrach gin an duerch, menger Meenung no, méi sennvoll Feierdeeg ersaat gin. Wéi wier et mat engem fräien Daag vun den Menschenrecher oder engem fräien Daag vum fräien Denken ?

    • Falls Sie ihre letzten beiden Sätze so wie den Rest ihres Kommentars auf die Schule beziehen: wenn das Pfingstwochenende ausserhalb der Pfingstferien fällt (was äusserst selten ist wie der Artikel erklärt), dann gibt es einen (1) religiösen Feiertag der den Schulbetrieb ausserhalb der Schulferien unterbricht, und das ist Christi Himmelfahrt. Ich fände es übrigens keine gute Idee, diesen Feiertag zu streichen, da die an diesem Tag abgehaltene Fatima-Wallfahrt in Wiltz ein gewisses Integrationspotential hat.
      Allerheiligen, Weihnachten, Ostermontag, Mariä Himmelfahrt usw. fallen immer in die Ferienzeit.
      Alle anderen Feiertage während der Schulzeit sind weltlicher Bedeutung (Tag der Arbeit, Nationalfeiertag). Für ihren Freidenkertag müssten Sie also eigentlich einen weiteren Tag im Schuljahr frei geben. Da hätten die Schüler aber bestimmt auch nichts dagegen.

  12. Et ass Zäit ginn. Iwwert d’Halschent vun de Kanner ginn net méi gedeeft, wat sollen déi quasi gezwonge ginn fir do hin an nier sprangen ze goen fir eppes u wat hier Urgrousseltere gegleeft hunn?

  13. Déi sech am meeschten doriwer opreegen, dass sie Pëngschtdënschdeg net méi fräi kréien as d’Léierpersonal aus den Schoulen an den Lycée’en. Well an deenen läschten Joren waren sie jo zu dausenden op der Sprangprozessioun zu Iechternach an hun ganz Klassen mat dohinner geschleeft esou dass zengdausenden Schüler an Schülerinnen un der Prozessioun Deel gehol hun. Do brauch een sech jo just d’Biller vun deenen läschten Joren unzekucken…

    • Tjo, an da fënnt een och eraus, datt wéi bei villen aneren “Traditiounen” et nëmmen nach leeft, well Leit deelweis gezwongen/hallef gezwongen dohinnerginn.

  14. @ Alleguer déi déi ons Traditiounen net méi “zäitgeméiss” fannen:

    Famill ass och eng Traditioun déi net méi zäitgeméiss ass, an d’Bomi an de Bopi hu mir duerch Précoce a Maison Relais ersat.

    D’Bomi an de Bopi si souwisou net méi zäitgeméiss, déi gi fir 4700 Euro pro Mount an d’Altersheim gestach oder soss iergendwou hi wou mer Leit fannen déi fir esou bëlleg wéi méiglech op sie “oppassen”.

    Zäitgeméiss ass dass déi Erwuessen déi als Kanner an der “Ersatzfamill”; Precoce a Maison Relais; opgewuess si spéider am Liewe géingt Depressioune oder mat Therapiehënn an Therapiepärd musse behandelt gi, well se an der Kandheet keng Léift vun hiren Eltere konnte kréien well sie fir esou bëlleg wéi méiglech hu misste “versuergt” ginn well d’Mammi an de Pappa hu missten eng deier Häip ofbezuelen…

    @ Alleguer déi déi ons Traditiounen net méi “zäitgeméiss” fannen:

    Ech wënschen iech all vill Courage wann dir am Alter do setzt (wou och ëmmer!) an iech sot, wéi war dat fréier awer flott wéi mer Allerhellege bei d’Boma gefuer sinn a mat de Cousinen a Kusinnen den Tattaen an de Monnien no gelauschtert hu wann sie vun der fréier erzielt hunn…

    @ Alleguer déi déi schon “zäitgeméiss” am Precoce an an de Maison Relais opgewuess sinn:

    Ech froe mech ob dier iwwerhaapt Erënnerungen hutt u Famill… oder ob är Erënnerungen sech em friem Leit dréien déi bezuelt goufe fir op iech op ze passen…

    Den Artikel iwwer d’Sprangprëssessioun ass just e weidere Bewäis dofir, wéi lues awer sécher all ons Iwwerliwwerungen an Traditiounen am aktuellen Neo-Liberalismus fir d’Éischt nach suffisant toleréiert a belächelt gi bis se dann ofgeschaaft ginn… 

    • “D’Bomi an de Bopi si souwisou net méi zäitgeméiss, déi gi fir 4700 Euro pro Mount an d’Altersheim gestach oder soss iergendwou hi wou mer Leit fannen déi fir esou bëlleg wéi méiglech op sie “oppassen”.”

      Deelweis sinn d’Leit domm a giereg a liddereg a maachen dat och. Allerdéngs gëtt et do nach en anere Gronn firwat dat sou ass.
      Denkt drun, datt d’Leit haut méi al gi wéi fréier, datt se méi laang sech musse mat hire gesondheetleche Problemer ronderëmschloen, well d’Medizin eis Problemer zwar oft net ewechkritt, mä awer d’Auswierkungen oder hire Fortschrëtt ënner Kontroll kritt. E Bopi oder eng Bomi mat Alzheimer oder Demenz ka gutt oder gäeren e Joerzéngt oder nach méi laang liewen. D’selwecht ass et mat Parkinson, Kriibs, etc. Dat ass eng extrem Belaaschtung fir d’Famill, wann ee sou een doheem huet, ee gläichzäiteg schaffe geet an och nach seng eege Kanner doheem huet.

      “Den Artikel iwwer d’Sprangprëssessioun ass just e weidere Bewäis dofir, wéi lues awer sécher all ons Iwwerliwwerungen an Traditiounen am aktuellen Neo-Liberalismus fir d’Éischt nach suffisant toleréiert a belächelt gi bis se dann ofgeschaaft ginn… ”
      Dat kann dem “Raphael Rippinger” seng Meenung sinn, entsprécht awer net der Wourecht. All Schüler dee wëllt op d’Prëzesseioun goen (also seng Eltere wëllen dat, mer schwätze vu Mannerjähregen déi vun hiren Elteren dat alles agetriichtert kréien…) kritt ouni grousst Gedeessems fräi. Ech wéisst net mat wéi engem Grond eng Demande de dispense do kéint refuséiert ginn.

      NB: Virun e puer Joer, kuerz nodeems déi heite Regierung un d’Muecht koum, huet d’jiddesch Communautéit am September viru Schoulufank souguer d’Enseignanten mol (via de MEN) informéiert, wéini hir Feierdeeg wieren, op deene jiddesch Schüler also susceptibel wiere fir eng Absence unzefroen.

  15. Dann schließt doch den Vatikan und alle Kirchen, gehen so wie so nicht mehr soviele dort hin, Religion ist Glauben und nicht Wissen also nicht so existent, früher wurde man gezwungen in die Kirche zu gehen oder es gab drastige Strafen, wer es machen will den sollte man selbst entscheiden lassen.
    Aus den Kirchen könnte man super LOFT´s bauen, das wären bestimmt tolle Wohnungen oder Veranstaltungshallen bomben Akustik.
    Jeder der Glauben will oder meint so zu leben den soll man lassen, der Staat hat kein Recht diese persönlichen Rechte der einzelnen Bürger zu beeinflussen.
    Ich weiß überhaupt nicht warum man immer alte Traditionen ändern oder verbieten will.

    • @Laird Glenmore. Sie meinen wohl: Drastische Strafen ??? Wer hat SIE denn bestraft, wenn Sie nicht zur Kirche gingen ? Oder wollen Sie Ihren Kommentar nur interessanter gestalten ???

      • Luss:
        Mir hun MISSEN Stempelen vun aaneren Paschtouerer weisen wann mer nett doheem an d’Mass gaange sinn! Mir hunn Missen an Extra Unterrecht goen!

        Soss kruute mer dann Artikelen aus der Bibel oofzeschreiwen, resp sinn ‘gefirmed’ ginn (Eng an d’Acoul, an dei had weih gedoeh!

        JO, mir waren GEZWONGEN de Quatsch matt ze maan, an ze gleewen! Desst ass +- 40 Joer hier!!

        Doweinst hunn der haut vill KEEN Verstöndniss meih, fir waat d’Kierch (egal wei eng) seet, am Zesummenhang matt waat se mecht!

      • Pardon für den Schreibfehler !!
        Wir wurden von den Lehrern bestraft, bekamen schlechte Noten in Religion, manchmal auch Nachsitzen und/oder einen Eintrag ins Zeugnis.
        Da ich Protestantisch erzogen wurde konnte es sogar passieren das man nicht zur Konfirmation zugelassen wurden, aber dafür sind sie wahrscheinlich zu jung um das mit zu sprechen. Interessanter gestalten, sie sollten erst mal überlegen bevor sie andere angreifen oder auf ” Kommentar speichern ” drücken.

  16. wat huet eng prozessioun mat schoul ze dinn? prozessioun kann jo op engem schoufreien dag sin: sa-so… RELIOUN HUET NESICHT AN DER STAATLECHER SCHOUL VERLUER. BASTA . an der schouL kann een och sprangen, am haff, an der sportshaal

  17. schueler sollen opgeruff gin kollektiv deen daag net an der schoul ze erschengen. des regierung huet schon esou vill porzellain zerschloen dass et net genuch kliefstoff get fir ze restaurieren. macht weider esou, feelt nach just dass d´kreizer vun den Kirchtierm erof mussen well dei eenzelner steieren. aremt land waat ass aus dir gemach gin

  18. déi ass gutt, kraizer erof vun de kierchen! dat kennt souwisou wann se verkaf ginn, an als restaurant oder disko emgebaut ginn, a mir se endlech neméi mat onse ville steieren finanzéieren mussen! an kierchsteier for all, verstoppt an den luxo-normale steieren gett och endlech ofgeschaf. a just member vun enger kierch bezuelen fir “hir” kierch, inklusiv peien fir pädophil pafen. soss keen: atheisten, sans confession, agnostiker, protestanten, islamisten…, déi hunn neischt mat luxo katholiken ze dinn

  19. an mengem kand senger schoulklass an der stad sinn vun 17 kanner 11 verschidden nationalitéiten, an 5 verschidden confessiounen/ sekten: just puer catho, déi aner waren souwisou schon an der Morale Laique :2 protestanten, 7 islamisten, 1 bahai, 2 zeugen… also: 12 kanner vun 17 sinn NET CATHO, a ginn bestemmt net sprangen… déi déi un catho prozessiounen mattman wellen, mussen dat privat ausserhalb der offizieller schoulzeit man. wann t’école publique hinnen net passt, kennen se jo an eng deier konfessionnel schoul goen, genre nonnebunker…

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