Führungswechsel beim Luxemburger Arbeitgeberverband UEL: Jean-Jacques Rommes gibt nach dreieinhalb Jahren das Zepter an Jean-Paul Olinger ab. Der 39-jährige Luxemburger war bereits im Januar zum Generalsekretär des Verbands ernannt worden. Seit Donnerstag ist er Direktor, ab 15. Juli leitet er auch das Exekutivkomitee.

“Die UEL steht auf stabilen Füßen”, erklärt Olinger im Gespräch mit dem Tageblatt. Besonderes Augenmerk will er in den kommenden Monaten auf die Wahlen legen. “Wir wollen noch Gehör finden”, sagt er. “Unsere Arbeit wird sich vor allem darum drehen.” Für Gewerkschaften und Politik hat er deshalb schon jetzt eine Botschaft: “Wir wollen alle dasselbe – dass es allen im Land gut geht.” Für den neuen Arbeitgeberchef sollten die Unternehmen im Zentrum der Debatte stehen – weil sie den Wohlstand des Landes und in der Großregion schaffen würden.

Jean-Jacques Rommes wird der UEL erhalten bleiben – “aber ohne hierarchische Funktion”, wie der 61-Jährige betont. “Ich habe keinen Grund zur Trauer – ich bin einer der Väter der neuen Organisation.”

3 Kommentare

  1. En neie Kandidat fir op heijem Niveau op RTL ze soueren. Et as jo wuel ken Komlizeierten Job, den Här brauch nemmen dem J.J. Rommes seng Notitzen as dem Tirang ze huelen an ofzeliesen. Wenschen him vill flott Receptiounen.

  2. „Für den neuen Arbeitgeberchef sollten die Unternehmen im Zentrum der Debatte stehen – weil sie den Wohlstand des Landes und in der Großregion schaffen würden.“
    Unternehmen schaffen keinen Wohlstand, wohl aber die Menschen, welche dort arbeiten, von der Reinigungskraft bis hin zum Generaldirektor. Also soll der Mensch im Mittelpunkt der Debatte stehen.

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