Bis zu 37 Millionen Menschen könnten nach Schätzungen der Vereinten Nationen von den Auswirkungen des Hurrikans “Irma” betroffen sein. Das sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric am Mittwoch vor Journalisten in New York. Ein Hilfsteam der Vereinten Nationen sei bereits auf die Karibikinsel Barbados gereist, weitere Teams stünden bereit. In Haiti hätten sich dort stationierte UN-Mitarbeiter auf den Hurrikan vorbereitet und stünden ebenfalls bereit, Nothilfe zu leisten.

Der Hurrikan hat auf den französischen Karibikinseln Saint-Barthélemy und Saint-Martin Opfer gefordert. “Wir werden Opfer zu beklagen haben”, sagte Staatspräsident Emmanuel Macron am Mittwochabend in Paris nach einem Krisentreffen der Regierung. Es sei zu früh, um eine Bilanz mit Zahlen vorzulegen. Diese Bilanz werde aber “hart und grausam” sein, kündigte Macron an. Der extrem starke Sturm war am Mittwoch über beide Inseln gezogen und hatte erhebliche Schäden angerichtet.

“Irma” ist ein Hurrikan der höchsten Stufe fünf und einer der schwersten jemals in der Karibik registrierten Tropenstürme. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde zog er am Mittwoch über die Kleinen Antillen im Südosten der Karibik hinweg. Laut Wetterexperten soll er nun in Richtung Jungferninseln, Puerto Rico, Dominikanische Republik und Haiti weiterziehen. Der Hurrikan hat bereits erhebliche Schäden angerichtet.

 

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