Nach rund 50 Tagen in türkischer Haft ist ein französischer Journalist wieder in sein Heimatland zurückgekehrt. Der 27-jährige Loup Bureau landete am Sonntag in Paris, wie eine AFP-Reporterin beobachtete. Bureau äußerte sich “sehr erleichtert” über seine Rückkehr nach Frankreich.

Die Türkei hatte ihm die Mitgliedschaft in einer “bewaffneten Terrororganisation” vorgeworfen. Bei seiner Ankunft am Pariser Flughafen Charles de Gaulle wurde Bureau von der französischen Kulturministerin Françoise Nyssen und Angehörigen empfangen. Er telefonierte zudem mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Loup Bureau äußerte sich “sehr erleichtert” über seine Rückkehr.

Die türkischen Behörden hatten den Reporter am Freitag nach Vermittlungsbemühungen des französischen Außenministeriums freigelassen, Macron sprach daraufhin von einer “großen Erleichterung”. Bureau war Ende Juli an der irakisch-türkischen Grenze festgenommen worden.

Fotos zeigten ihn mit Kämpfern der kurdischen YPG-Miliz, die von der Türkei wegen ihrer Nähe zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation geführt wird. Nach Angaben seiner Verteidigung stammen die Bilder aus einer Reportage aus dem Jahr 2013.

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