Vor nun schon fast zwei Jahren berichtete das Tageblatt über einen Schmierfinken mit Schreibschwäche, der eine Skulptur im kleinen Park beim CHEM (place de Lodève) verunstaltet hatte. Die Tat fand Anfang Juni 2017 statt. Rund zwei Jahre später hat sich in Sachen Instandsetzung noch immer nichts getan. Die Metallskulptur „Au coeur des racines“ stammt von Johan Baudart und steht seit 2013 im Park beim CHEM. Die Stadt Esch bekam sie damals von ArcelorMittal geschenkt.

Der „Graffiti-Künstler“ von 2017 scheint nicht gerade der „Hellste“ gewesen zu sein. Das Tageblatt schrieb am 28. Juni 2017: „Zum einen ging ihm bei seinem Spruch die Skulptur aus und er musste die letzten beiden Buchstaben, ein S und ein T, auf den Boden schreiben. Zum anderen scheint er in der Schule nicht richtig aufgepasst zu haben. Denn stinken schreibt man (…) mit ‘k’ und nicht mit ‘g’.“ (…) Demnach: Durchgefallen, nachsitzen!“

Was nun auch für die Gemeinde gelten darf. Eine Restaurierung von Skulpturen ist sicher nicht die einfachste Aufgabe, aber in zwei Jahren hätte sich dann doch schon etwas tun können. Gut Ding will in Esch scheinbar Weile haben.

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