Besser als gedacht endete das Jahr 2016 für Finanzminister Pierre Gramegna. Sein Haushalt für das Jahr 2016 schloss mit einem Minus von 256,8 Millionen Euro und lag damit 181,4 Millionen näher an der schwarzen Null als im ursprünglichen Haushalt vorgesehen. Das geht aus einem Haushaltsentwurf hervor, den der Finanzminister gestern der Haushalts- und der Finanzkommission vorstellte.

Insbesondere die tatsächlichen laufenden Kosten lagen um 43,4 Millionen Euro niedriger als geschätzt. Die Einnahmen liegen demnach um 2,7 Prozent, die Ausgaben um 1,3 Prozent neben der Schätzung.

Außerordentlich

Der Haushalt wurde außerdem um drei außerordentliche Ereignisse korrigiert. Es wurden drei Kredite im Wert von 400 Millionen zurückbezahlt. Ferner haben der „Fonds du rail“ und der „Fonds des routes“ mehr Geld erhalten. Außerdem hat Luxemburg seine Kapitalbeteiligung am Internationalen Währungsfonds erhöht.

Auch der Zentralstaat schnitt besser ab als erwartet. Statt wie geplant mit einem Minus von 633 Millionen Euro (-1,2% des BIP) schloss der Zentralstaat mit einem Minus von 211 Millionen Euro (-0,4% des BIP). Die Behörden (Zentralstaat, Sozialversicherung und lokale Behörden) verzeichneten insgesamt ein Plus von 845 Millionen Euro. Das entspricht 1,6 Prozent des BIP und somit 577 Millionen Euro mehr als geplant.

2 Kommentare

  1. An dat nächst Joer, e puer Wochen virun den Wahlen krit jidderen dei puer Dausend Euro erem dei den doten eis zefill ofgekneppt (bestuel) huet. An eng Herd Toperten falen drop eran a mengen sie hätten e Cadeau vun Gambia geamch krit.

  2. Exzellent Aarbescht vum Här Gramegna!
    Endlech gi rem schwaarz Zuele geschriwwen.
    D’CSV-Regierung hätt eis bal an de Ruin gedriwwen.
    Bravo!

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here