Die Menschen in Luxemburg fühlen sich gesünder als der europäische Durchschnitt. Das geht aus Zahlenreihen der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor.

Drei von vier Befragten über 16 Jahren (74,2%) schätzten hierzulande ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Die befragten Männer (74,4%) und Frauen (74,0%) unterschieden sich dabei kaum.

Damit liegen die Einwohner des Großherzogtums über dem europäischen Durchschnitt. Über die gesamten 28 EU-Mitgliedstaaten hinweg sagten 71,5% der Menschen über 16, ihre gesundheitliche Verfassung sei gut oder sehr gut. Nur 8 Prozent der EU-Bürger meinten, ihr Gesundheitszustand sei schlecht oder sogar sehr schlecht.

Mit einem Wert von 74,2% liegt Luxemburg allerdings immer noch im europäischen Mittelfeld. Angeführt wird die Statistik von Irland (82,4%), Norwegen (80,1%), Schweden (79,1%) und Zypern (78,7%).

Schlusslicht ist Estland. Hier schätzen nur 57,6% der Menschen ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein. Zudem gibt es in Estland einen großen Unterschied zwischen Männern (63,4%) und Frauen (53,7%).

Starke Schwankungen

Die Selbsteinschätzung der Bewohner Luxemburgs hat über die vergangenen Jahre stark geschwankt. 2012 gaben beispielsweise 76 Prozent der Umfrageteilnehmer hierzulande an, ihr Gesundheitszustand sei gut oder sehr gut. 2009 waren es lediglich 59,3 Prozent, die ihre gesundheitliche Verfassung derart positiv einschätzten.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO beträgt die Lebenserwartung von neugeborenen Jungen in Luxemburg 80,1 Jahre und die von neugeborenen Mädchen 84,6 Jahre. Hierzulande sterben zudem wenige Menschen relativ jung: Der WHO zufolge kamen 2015 von 100.000 nur 22 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren ums Leben.

Damit ist das Land eines der sichersten der Welt für Menschen in dieser Altersgruppe. 46 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen – also nicht aus gesundheitlichen Gründen.

7 Kommentare

  1. Was wissen die Menschen hier vom europaeischen Durchschnitt Punkte Wohlsein und Wohlfuehlen? Ich glaube nicht viel. Diese subjektive Befragung ist in meinen Augen eine leere Huelle. Und Eurostat ist mit Vorsicht zu geniessen.

  2. Vielleicht sind die Einwohner Luxemburgs auch Meister der Verdrängung und blenden bei solchen Umfragen Fakten wie Übergewicht, schlechte Blutwerte etc. einfach aus.

  3. Warum sind Kliniken und Arztpraktiken alle überfüllt,
    wenn das so wäre dass Luxemburger sich gesünder fühlten,
    dann gäbe es dieses Problem nicht,ausgenommen Ausländer
    die in Luxemburg wohnen.
    Diese Statistiken sind purer Bluff.

  4. Hun se rem nëmme Pensionnairen um Telefon gefrot? (siehe CSV Wahlprognosen)

    Fiir déi manner gesond gett et an Zukunft flott, wann een sech an Zukunft net méi vollmotoriséiert bewegen duarf, resp. finanziell kann. Bus an Tram fueren heescht och emmer wäit zu Fouss ze goen! An ech schwetze lo vu Leit mat sérieuxen Problemer, net mangelnd Konditoun an iwwergewichtlech Konsequenzen.
    Op déi nächst Generatiounen sou happy sin, wann se just nach 20-40m² Appartementer bezuele kennen, emmer méi oft ouni Balkon. Vum eegenen Guard net ze schwätzen. Parken hu mer och net schrecklech vill.

  5. Sie hunn wuel nemmen Beamten gefrot. All dei aus dem Privaten dei vun den Schoulen dohin motiveiert goufen an dodurch elo keng Aarbescht fannen dei et hinnen erlabt hei am Land ze liewen sinn bestemmt all frustriert. Mat allen mentalen an kirperlechen Folgen.
    Genee wei dei Beamten dei sech der Sennlosegkeet vun hirer Aufgab bewosst sinn an fir dei Suen allem net den Wee zu Gleck ass. All dei dei Kanner hunn an gesinn dass d Schoulen ne op der Heischt sinn an hir Kanner souwisou net hei am Land liewen wärten well irgendwelch Fongen massiv Wunnengen kaafen sinn bestemmt och eischter nervös wei zefridden. Och wann et hinnen direkt gut geet. Et sollt een net vergiesen dass net jidvereen fir dei nächt 5 Generatiounen Bauland huet.

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