Der Verband der Gärtner und Floristen, die “Fédération horticole luxembourgeoise” (FHL), warnt vor den Folgen der Dürreperioden der letzten Wochen und Monate. Die aktuellen Regenschauer würden an der angespannten Situation kaum etwas ändern. Durch den Wassermangel sei der Qualitätsanspruch des Kunden an regionales Obst und Gemüse sowie Pflanzen und Rollrasen kaum mehr zu erfüllen.

“Der Winter 2016/2017 war in Luxemburg im Vergleich zum langjährigen Mittel zu kalt und deutlich zu trocken”, zitiert das Presseschreiben des FHL den Bericht des Luxembourg Institute of Science and Technology. So habe der Verband schwere Schäden im Obstbau und in einigen Weinlagen durch den Frost im April festgestellt. Die Hitze der letzten Wochen setzte wiederum den Gartenbau unter Druck. Außerdem würden die Kosten für die nötige Bewässerung durch die extreme Trockenheit in die Höhe schnellen.

In die Zukunft blicken die Gärtner und Floristen ebenfalls mit Sorgenfalten. Der Klimawandel ist in ihren Betrieben spürbar und die unabdingbare Ressource Wasser wird immer knapper. Mit ihren Sorgen fordern sie nun von der Politik sowohl einen fairen Wasserpreis und adäquaten Zugang zu Wasser als auch finanzielle Unterstützung der Umrüstung auf moderne, wassersparende Bewässerungstechnik. Anderenfalls sei “in Luxemburg nur noch sehr schwer eine regionale und saisonale gärtnerische Produktion möglich”.

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