Führerscheinneulinge haben es schwer auf den Straßen in Luxemburg, Fahrschulen nicht weniger. Es fehlt an geeigneten Übungsplätzen, besonders für Motorräder.
Es ist ein sonniger Oktobermorgen auf dem Übungs- und Prüfungsplatz Findel, Treffpunkt von Führerscheinanwärtern von zwei- oder vierrädrigen motorisierten Gefährten, etwas versteckt hinter dem Bürogebäude, in dem neben Bank-Unternehmen auch das Luxemburger Hauptquartier der Polizei untergebracht ist. Die Fahrschulen haben hier ihr tägliches Stelldichein, die einen üben Einparken, die anderen – nämlich die Motorräder – fahren einen Geschicklichkeitskurs, der mit Hütchen abgesteckt ist, die Autos verlassen das Gelände zur Examensfahrt auf der öffentlichen Straße, die Motorradfahrer absolvieren zur Examensfahrt erst einmal den Slalom-Parcours, bevor es dann auf die öffentliche Straße geht, dicht gefolgt vom Auto des Fahrlehrers mit dem Prüfer an Bord.
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