Spielen macht Spaß. Mit Smartphones kann man immer und überall spielen. Einfach eine App herunterladen und los geht’s. Aber Vorsicht: Viele Spiele kosten zwar erst mal nichts, doch wer richtig dabei sein will, muss währenddes Spiels trotzdem zahlen – und das kann ganz schön teuer werden, warnt Heike Bucher.

Kostenlose Spiele

Mittlerweile gibt es so viele Spiele, die man sich auf sein Smartphone laden kann, dass keiner mehr weiß, wie viele es genau sind. Mehr als die Hälfte dieser Spiele sind umsonst. Man kann sie einfach herunterladen, ohne dafür zu bezahlen – und zack ist man drin.

Bei einem richtig guten Spiel ist es sehr schwierig, einfach aufzuhören. Deshalb sind Spiele so gefährlich: Man merkt nicht, wie die Zeit vergeht, und sie machen so viel Spaß, dass man immer weiterspielen möchte. Richtig schlimm wird es aber erst, wenn man gerade mitten im Spiel ist und plötzlich nicht mehr weiterspielen kann, weil man für das nächste Level irgendwelche speziellen Hilfsmittel braucht, die man gerade nicht hat.

Oder doch nicht umsonst?

Sich Spiele für den Computer oder das Smartphone auszudenken, ist gar nicht so einfach. Dafür braucht man Zeit und Leute, die genügend Ideen haben. Das kostet natürlich Geld: Die Leute müssen bezahlt werden. Außerdem möchte die Firma, die die Spiele herstellt, auch noch etwas an ihren Spielen verdienen. Deshalb ist es völlig logisch, dass jeder, der ein Spiel spielen möchte, dafür bezahlen muss. Aber wie geht das bei Spielen, die eigentlich umsonst sind?

Interessantes muss bezahlt werden

Spielemacher sind nicht doof. Sie bieten ihre Spiele umsonst an, damit möglichst viele Leute die Spiele kennenlernen. Um aber doch Geld an den Spielen zu verdienen, teilen sie sie ein. Ein kleiner Teil bleibt umsonst, ist aber oft etwas langweilig.

Die interessanteren Teile des Spiels müssen dann gekauft werden, wie beispielsweise die Hilfsmittel, die man braucht, um ins nächste Level zu kommen. Das geht ganz einfach: Man muss nur kurz zustimmen und schon kann man weiterspielen.

Nicht einfach kaufen

Sehr viele Eltern haben sich beschwert, weil ihre Kinder mit Smartphones spielen und sich irgendetwas dazukaufen, ohne überhaupt zu wissen, wie teuer das ist oder dass sie überhaupt dafür bezahlen müssen. Ein amerikanisches Mädchen hatte so für ein Spiel mit einem Tierhotel 2.600 Dollar ausgegeben, das sind etwa 2.300 Euro. Man kann natürlich einstellen, dass solche Einkäufe nicht gemacht werden dürfen. Aber es geht ja auch anders: Man kann sich Karten mit einem Guthaben kaufen und damit bezahlen. Dabei geht zwar nie viel Geld auf einmal verloren – doch verloren geht es trotzdem.

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