Zu Trumps ekligsten Aussagen gehört zweifelsohne jene, dass ein Mann, so reich und mächtig wie er, Frauen zwischen die Beine grapschen darf, wie er grad lustig ist. Damit hatte er sich unzweideutig als jemanden geoutet, den man füglich als „Schwein“ bezeichnen darf.

Seiner Popularität unter seinen Hardcore-Anhängern konnte auch dies keinen Abbruch tun. Was einen nicht wundernehmen sollte: ein ruppiger Präsident für ruppige Leute halt.

Doch der Macho-in-Chief muss neuerdings Respekt gegenüber Frauen lernen, und zwar „the hard way“.

Besonders eine von ihnen hat gezeigt, dass man jemanden wie ihn durchaus in die Schranken weisen kann, wenn man ihm – wenn auch nur im übertragenen Sinne – mit so viel Schmackes an die Klöten langt, dass er quiekt wie ein ganzer Wurf neugeborener Ferkel.

Nancy Pelosi könnte durchaus jene Person sein, der es endlich gelingt, diesem Kerl so etwas wie Manieren beizubringen. Sie fürchtet ihn nicht und zeigt, dass man dem Bully aus dem Weißen Haus, wie so vielen Schulhoftyrannen, seinen Nimbus dadurch rauben kann, dass man ihm einfach mal kräftig vor versammelter Öffentlichkeit den Hosenboden stramm zieht.

Fast könnte er einem leidtun. Aber nur fast. In der Tat kann es jeden zivilisierten Menschen nur freuen, mitanschauen zu können, wie diese kleine, aber stahlharte („tough as nails“) Frau ihm zeigt, wo der Hammer hängt.

Und es spricht Bände, dass er sich nicht einmal traut, sie mit beleidigenden Spitznamen à la „Crooked Hillary“ (Clinton) oder „Crazy Joe“ (Biden) zu belegen. Denn er weiß, dass sie über Mittel verfügt, ihn dies bitter bereuen zu lassen.

Die Aufhebung des Shutdowns hat deutlich gemacht, dass Trump und sein Hofstaat sich nun mit der Tatsache abfinden müssen, dass es in den USA nach wie vor so etwas gibt wie Demokratie. Wobei deutlich wurde, dass der Potus dies ziemlich schlecht zu verkraften in der Lage ist. Er, der sich doch so gerne in Trumpolini-Pose wirft, muss nun plötzlich entdecken, dass ihm seine Widersacherin sogar seine Rede zur Lage der Nation vermasseln kann.

Eine Rede, die, wenn sie am 5. Februar dann doch noch gehalten wird, den Trump-Lügen-Zähler der Washington Post einmal mehr um etliche Dutzend Einheiten anwachsen lassen dürfte.

Natürlich ist die Sache längst nicht gegessen, die Trumpdämmerung ist wohl noch nicht für heute und morgen. Und besonders der wieselige und verschlagene Senatspräsident Mitch McConnell tut alles, damit für Don the Con der Tag des Gerichtes so weit hinausgezögert wird wie nur irgend möglich.

Doch die Einschläge rücken näher.

2 Kommentare

  1. Der Macho Trump. der fieseste aller US Präsidenten, hat seine/n Herr(i)n in der Person von Mrs. Pelosi gefunden und zieht einstweilen zähnefletschend den Schwanz bei. Aber dieser Trampel von Trump ist sowas von doof, stur und uneinsichtig, dass er nicht merkt wohin die Reise führt. Er schaufelt nämlich an seinem eigenen Grab.

  2. Gute Frau man sollte ihr ein Jahr lang wöchentlich ein Pralinen schenken, aber wie Roger Wohlfahrt bemerkte ist dieser Narziß viel zu dämlich um das zu merken, er sägt den Ast ab auf dem er sitzt.
    Aber wer wie D. Trump hoch hinaus will der fällt auch tief da nützt ihm sein Geldpolster auch nichts mehr.

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