Djuna Bernard wird bei den nächsten Wahlen nicht mehr im Zentrum, sondern im Süden kandidieren. Das hat der grüne Minister François Bausch dem Tageblatt am Rande seiner China-Reise bestätigt.

Djuna Bernard soll das grüne Machtvakuum im Südbezirk füllen. “Sie ist eine junge, talentierte Politikerin der Grünen”, lobt Vizepremier François Bausch sie. “Sie möchte bei den nächsten Wahlen im Südbezirk kandidieren. Ich finde das eine sehr gute Sache und werde das voll und ganz unterstützen.” Die Abgeordnete und grüne Parteipräsidentin stammt aus Mamer. Sie hatte bei den letzten Nationalwahlen im Zentrum kandidiert. “Sie wollte damals aus privaten Gründen im Zentrum bleiben”, so Bausch.

Die Grünen haben innerhalb kürzester Zeit zwei ihrer populärsten Politiker im Südbezirk verloren. Der ehemalige Vizepremier und Justizminister Felix Braz erlitt Ende August einen schweren gesundheitlichen Schicksalsschlag. Der Ex-Abgeordnete und -Bürgermeister Roberto Traversini fiel unterdessen in Differdingen über die sogenannte “Gaardenhäischen”-Affäre. Die Luxemburger Staatsanwaltschaft ermittelt in vier Punkten gegen ihn. Die Unschuldsvermutung gilt. Traversini hat aber bereits mehrere Fehler selbst zugegeben.

Lesen Sie das vollständige Tageblatt-Interview mit Vizepremier François Bausch am Montag online und im Print. Er geht dabei auf folgende Themen ein: seine mögliche Nachfolgerin, die neue Rolle der LSAP in der Dreierkoalition, die Fehler von Umweltministerin Carole Dieschbourg, die Grabenkämpfe der CSV und die Auswirkungen der Traversini-Affäre auf die Zukunft der Grünen.

François Bausch hält sich bis Montag in China auf. Der erste Güterzug von China nach Luxemburg ist am Samstag in Chengdu losgefahren.

20 Kommentare

  1. Redet wie ein Wasserfall und gefühlt kommt in jedem Satz “ech mengen” oder “mengen ech” vor! Ziemlich anstrengend, zuzuhören. Diese zwei Wörter sind so überflüssig (und nervtötend wenn sie pausenlos fallen), denn jeder Zuhörer sollte annehmen dürfen, DASS es so gemeint wie gesagt ist. Warum dann dieses ständige Wiederholen? Ich höre ihr ganz bestimmt nicht mehr zu.

      • Das weiß ich jetzt nicht, ist mir jedenfalls nicht aufgefallen. Aber dieses “ech mengen” war auffallend oft im Morgen-Interview mit RTL, während der ca. acht Minuten bestimmt ein paar Dutzend Male, fürchterlich! Es ist keine gute Angewohnheit, die man sicher abtrainieren kann. Journalisten kommen ganz ohne aus und Luc Frieden (einer von ganz wenigen) hörte ich es selten sagen.

        • ‘vu que dat’ a ‘Propose’ sin zwou schrecklech RTL-Formuléierungen, déi eigentlech op de sprochleche Méschtekoup gehéieren. Mëttlerweil mache souguer Politker Proposen amplatz Propositiounen oder Virschléi. Mech wonnert just, dat nach nie e Lex Roth sech doriwwer opgeregt huet.

    • Eigentlech hun ech jo nach nie eppes grénges gewielt. Grng ass entweder net zeidech oder bei anere Saache, verduewen. Mais wéi soot schon de Captain Jack Aubray: ‘You always chose the smallest weevil.”

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