Nach Gesprächen zwischen der “Association des cercles des étudiants luxembourgeois” – ACEL und Arbeitsminister Nicolas Schmit wird es im Bereich der Studentenjobs und der Stage-Zeiten zu Verbesserungen kommen. Ein weiterer Punkt, der positiv abgeschlossen werden konnte, nach der Erfüllung der Forderung nach einer Gratis-Nutzung des öffentlichen Transports für Studenten, die seit dem 1. August dieses Jahres gilt.

ACEL, das sind über 40 verschiedene Luxemburger Studentenkreise in ganz Europa. Somit steht die Organisation für über 10.000 luxemburgische Studierende, für deren Belange sich die jährlich zur Wahl stellenden Vorstände einsetzen. Hinzu kommen Vertreter mit beratender Stimme von Organisationen jener Branchen, die von Studierenden im Ausland am meisten belegt werden.

Die Arbeit zeigt Früchte. Die von der ACEL vorgebrachte Forderung nach einem kostenlosen “Studentenabo” für den öffentlichen Transport wurde am 1. August des Jahres Wirklichkeit. Dass die politisch Verantwortlichen, Hochschulminister Marc Hansen und Transportminister François Bausch, das “Abo” nicht nur auf Studenten der Uni Luxemburg beschränkten, sondern auch die einbezogen wurden, die ihr Studium im Ausland absolvieren, fand besondere Beachtung bei der Generalversammlung in der “Maison du savoir” in Belval. Ebenso, dass die Minister bereit waren, die noch gültigen Immatrikulationsbescheinigungen aus dem letzten Studienjahr zu akzeptieren, wenn die neuen in der sommerlichen Übergangsphase noch nicht vorlagen.

Lösungsansätze

Auch bei den Problemen im Zusammenhang mit den Ferien-oder anderen Studentenjobs kam man in diesem Jahr einen wichtigen Schritt weiter. Ende November fand in diesem Zusammenhang ein ausgiebiges Gespräch mit Arbeitsminister Nicolas Schmit statt, in dessen Verlauf sämtliche Probleme angesprochen wurden. Zahlreiche Lösungsansätze seien diskutiert worden. Die benötigten Anpassungen werden nun im nächsten Jahr in einem Gesetzesprojekt zusammengefasst und vor das Parlament getragen werden.

Die ACEL vertritt die Studenten auch in verschiedenen wichtigen Gremien. So ist sie Mitglied des “Conseil supérieur de l’éducation nationale”, des „Conseil supérieur de la jeunesse“ und der “Commission d’aides financières”. Und sie ist Mitglied des “Comité de suivi stratégique” im Rahmen der Rifkin-Studie über die dritte industrielle Revolution. Zu dieser hat sie ein Gutachten erstellt. Den Kontakt untereinander pflegt die ACEL nicht nur mit ihrem Studentenball oder ihrem Weihnachtsturnier für Fußball, Basket- und Volleyball.

Wichtige Ergebnisse

ACEL ist Herausgeber des jährlich erscheinenden “Guide du future étudiant” für angehende Studierende. Hier werden Universitäten in über 40 Städten aus acht Ländern ebenso vorgestellt wie dortige Gepflogenheiten und andere interessante Tipps. Eine weitere Publikation der ACEL ist der “Guide du futur diplomé”. Er bietet Antworten auf Fragen, die sich jene stellen, die kurz vor ihrem Studienabschluss stehen.

Dann gibt es noch den “Student fir 1 Dag”. Dieser bietet Interessenten die Möglichkeit, sich einen ganzen Tag in einer Universitätsstadt umzusehen und sich u.a. über mögliche Studiengänge zu informieren. 13 Studentenzirkel machten dieses Jahr mit.
Eines der wichtigsten Ereignisse ist jedoch die REEL. Rund
150 luxemburgische Studenten hatten sich in diesem Jahr zur “Réunion européenne des étudiants luxembourgeois” vom 21. bis 24. September in Bonn und Köln eingefunden.

Thema dieses Jahr war die Frage nach der Beziehung zwischen Arbeitgebern und zukünftigen Angestellten. Neu aufgenommen wurden der “Cercle des étudiants luxembourgeois en BTS au Luxembourg” – LBS, der “Cercle des étudiants luxembourgeois à Aberdeen” – LSA und der “Cercle” der Studenten in Hamburg – LSHH.

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