Der F91 Düdelingen feierte am Sonntag den vierten Meistertitel in Folge und den 15. insgesamt. Die Augenzeugen erlebten vermutlich den Anfang des Endes einer erfolgreichen Ära.

Wie oft die Düdelinger in Zukunft noch feiern dürfen, entscheidet nämlich Flavio Becca. Der Mäzen hat sich entschieden, in Zukunft vermehrt in Swift Hesperingen, Excelsior Virton und vielleicht auch noch den 1. FC Kaiserslautern zu investieren.

Der F91 wird, wie Düdelingens Präsident Romain Schumacher jüngst im Tageblatt-Interview sagte, weiterhin zum „Becca-Universum“ gehören, ist aber keine absolute Priorität mehr des Unternehmers. Seit Monaten machen Gerüchte die Runde, dass Düdelingens Topspieler in Zukunft in Virton oder Hesperingen auflaufen werden. Einen solchen Aderlass kann auch der F91 nicht einfach so wegstecken. In der kommenden Saison wird der frisch gekürte Meister jedoch mit Sicherheit noch in der nationalen Spitze vertreten sein. Der Drei-Millionen-Euro-Gewinn aus der historischen Europa-League-Saison und die Einnahmen aus der kommenden Europapokalsaison (mindestens 500.000 Euro) garantieren den Status als Nummer eins für mindestens noch ein Jahr.

Danach kehrt wieder Normalität in der „Forge du Sud“ ein. Eines nimmt den Düdelingern jedoch keiner weg: Im Jahr 2018 hievten sie den nationalen Fußball durch die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase auf eine nie gekannte und so schnell auch nicht mehr erreichbare Stufe.

1 Kommentar

  1. Drei (3) Millionen Euros für ein Jahr Nummer 1 zu sein! Würde für 30 Angestellte des Clubs (Spieler, Trainer, Pfleger…) 100.00 Euros Gehalt pro Jahr bedeuten! Nicht schlecht um Fussball zu spielen!

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