Esch/Alzette hat am Samstag wieder eine Nacht voller Kultur geboten: Die “Nuit de la culture” nahm Neugierige mit in die Welt der Träume.

Die siebte Ausgabe der Escher Nacht verlief nach einem neuen Konzept. Im November 2017 kam die damalige Asbl. der “Nuit de la culture” zum Schluss, dass künftig nicht nur die kulturellen Institutionen in die Veranstaltungen eingebunden werden sollen, sondern die ganze Stadt. Zu diesem Zweck haben die “Nuit de la culture” und das Escher Streetfestival fusioniert.

Zeichentrick- und Kreativwerkstätten

Los ging es am Samstag schon um 14 Uhr. In den Räumlichkeiten der Rockhal sowie im Belval Plaza wurden Kreativwerkstätten zu Zeichentrickfilmen, interaktive musikalische Installationen sowie Führungen durch die Rockhal angeboten. Anschließend, ab 18 Uhr, wurde ein Parcours aus verschiedenen Vorführungen dargeboten. Mehr als 40 Stationen, deren Programm jeweils zwischen fünf und 20 Minuten dauert und die zu Fuß nicht weiter als fünf Minuten voneinander entfernt sind, können besichtigt werden.

Einige Escher haben sogar ihr Haus für den Abend zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsleute waren ebenfalls für diesen Abend bereit. Und auch die Brillschule mitten im Zentrum von Esch wurde ebenso einbezogen.

Parade mit Majoretten und Laternenträgern

Auf der Place de la Résistance zog um 21 Uhr eine Parade in Richtung rue de l’Alzette. Majoretten, versteckte Musikanten, Tänzer und Laternenträger säumten die Straße. Am Rathausplatz angekommen, zog der Umzug dann in Richtung ArcelorMittal Esch-Schifflingen weiter, wo das feurige Finale der “Compagnie Carabosse” die Besucher erwartete.

Bis 2 Uhr morgens fanden darüber hinaus Konzerte in einem großen Vintage-Zirkuszelt statt.

red/AL

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