Man kennt sie, die immer gleichen Phrasen und Solidaritätsbekundungen: transatlantische Freundschaft, historische Alliierte, Wertegemeinschaft, Westen … Es gibt wohl kaum eine kitschige Begrifflichkeit, die ausgelassen wird, wenn Europa mal wieder um die Gunst der USA buhlt. Doch spätestens jetzt müsste auch dem letzten Trump-Apologeten klar werden, dass mit diesem US-Präsidenten nicht zu spaßen ist.

Wem Rassismus, Homophobie, Säbelgerassel, Ignoranz und Hate Speech nicht genug waren, sollte langsam auch ans eigene Portemonnaie denken. Denn America First ist und war von Anfang mehr als nur “lässiges” Gelabere eines Rechtspopulisten. Es ist die brandgefährliche Strategie des protektionistisch agierenden Großkapitalisten, der sich herzlich wenig um europäische Interessen schert. Dass er vielleicht altmodisch und kurzsichtig räsoniert, mag sein. Allerdings hat das Ganze bei ihm System. Er zieht eiskalt alles durch, wofür einst sein Ex-Chefstratege Steve Bannon stand: den wirtschaftlichen Nationalismus.

Und genau dieser trifft selbst das kleine Luxemburg, dessen Einwohner nur allzu oft vergessen, bevor sie zur Wahlurne oder zur Arbeit schreiten, dass sie in einer globalisierten Welt leben. Einer Welt, in der die Trumps und Co. eben nicht weit entfernte Spinner, sondern politisch zu bekämpfende Gefahren für unsere wirtschaftlichen Eigeninteressen sind. Dafür genügt alleine der Blick auf ArcelorMittal.

5 Kommentare

  1. Den Trump ass dobei d’Bild vun Amerika an der westlecher Welt nachhaltech ze änneren.
    Daat ass wahrscheinlech positif.
    Soss ass hien awer den leschten …..

  2. Ich war von Anfang an gegen Trump, weil dieser Narziß die gleichen Ambitionen hat wie die Diktatoren der Vergangenheit ( A. Hitler, Mussolini, Slobodan Milošević und Konsorten ), nicht nur Europa ist dem unfähigen Presidenten egal auch sein eigenes Volk, er versucht nur seine Macht auszunutzen um der Welt zu zeigen was für ein super Typ er ist.
    Das beweißt im Endeffekt doch nur wie dumm die Amerikaner sind und sich von so einem unfähigen Menschen regieren zu lassen.
    Warum läßt sich die Welt so etwas von so einem gefallen, aus Angst, Respekt kann es ja nicht sein.
    D. Trump muß weg er ist und da wiederhole ich mich eine Gefahr für den Weltfrieden.

    • Laird Glenmore: Seit dem Fall Russlands gibt es keine ernst zunehmende Rivalen für die USA. Jetzt geht es um die Durchsetzung des New World Order, lange geplant vor 9/11, der ein Vorwand wurde alleiniger Anspruch auf die wichtigsten Ressourcen der Welt für die USA sicher zustellen, und einen Krieg gegen die muslemische Welt vom Zaune brach und jene als neue Gefahr für die westliche Welt an den Pranger stellte, mittels einiger durchgeknallten religiösen Fanatiker der ISIS, die schlussendlich ein Produkt wurden durch eben dieses Vorgehen, was riesige Flüchtlingswellen zu Folge hat, die dem am schlechten Gewissen leidenden Europa vor Problemen nie gekannten Ausmaßdass stellt, während sie, die selbsternannten Herren der Welt, sich die Hände in Unschuld waschen, was im täglich gehirngewaschenen Mainstream kaum erwähnt wird. Hierzu brauchte es Bush und Gesellen, die die Welt belogen, vor allen Dingen das eigene Volk, dann Obama mit seinem Charme, der in die selbe Kerbe schlug, aber nicht so brachial wie sein Nachfolger, der, indem er noch mehr als seine Vorgänger trachtet die Expansionsgelüste eines Netanjahus zu fördern, wohl wissend, dass folglich jede Kritik aus dem intellektuellen überaus einflussreichen Kreis der Israel-Lobbyisten ob seiner zweifelhaften Geschäften mit Russland und anderem verstummen würde, da die Ambitionen der USA und seinem Protegé in die gleiche Richtung laufen. Menschenleben zählen bei solch langfristigen Vorhaben nicht. Wer würde wagen Kritik üben an einer übermächtigen Nation, die die Nato beherrscht und Richtung vorgibt, die ob ihrer Stärke sich nicht um Recht und Gesetz kümmern braucht, sowie es ihr von Fall zu Fall beliebt?

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