Vor rund einem Jahr ist in Luxemburg ein verschärftes Rauchverbotsgesetz in Kraft getreten. Manchen geht es offenbar nicht weit genug. So auch Daniel Reding, der eine erfolgreiche Petition gestartet hat, damit das Rauchen auf den Restaurant-Terrassen künftig verboten wird.

Es gab einen Schlüsselmoment. Im Sommer 2017 war Daniel Reding im Elch Club-Restaurant in Bartringen zu Gast. Er wollte gemütlich zu Abend speisen, als er auf zwei Frauen am Nachbartisch aufmerksam wurde. Beide “so Ende 60” steckten sich jeweils eine Kippe in den Mund und zündeten sie an. Als Reding die beiden Frauen daraufhin “höflich bat”, wie er sagt, das Rauchen doch bitte zu unterlassen, während er sein Steak isst, soll er keineswegs auf Verständnis gestoßen sein. Im Gegenteil. “Jetzt rauche ich erst recht!”, soll die Trotzreaktion einer der Frauen gewesen sein. Und die Frau zündete sich eine weitere Zigarette an. Reding wollte sich das nicht bieten lassen. Und er entschied, politisch aktiv zu werden, um ein Rauchverbot auf Restaurant-Terrassen zu erzwingen.

Rund ein Jahr später ist er seinem Ziel einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Denn am Dienstag um 24 Uhr lief die Frist zur Unterzeichnung der Petition Nummer 1069 ab. Es handelt sich um Redings Petition über ein Rauchverbot auf Restaurant-Terrassen. Und ihm ist es gelungen, für sein Anliegen mehr als 4.500 Unterschriften zu sammeln. Damit wird es im Parlament zu einer öffentlichen Anhörung kommen. Wann er sein Anliegen in der Chamber vortragen kann, weiß er allerdings noch nicht. Auf Nachfrage teilt eine Sprecherin des Parlaments mit, dass die Petitionskommission am kommenden Mittwoch den Termin festlegen wird. Und es sei gut möglich, dass die Anhörung noch vor den Parlamentswahlen am 14. Oktober stattfinden wird.

Kein politisches Interesse?

Darauf hat Reding spekuliert. Der Lehrer für Latein und Französisch im Lycée Michel Rodange, der lange Zeit auch Präsident des Lehrersyndikats Apess war, hat das Zeitfenster für seine Petition nicht zufällig gewählt. “Ich habe versucht, die Petition im Wahlkampf unterzubringen”, so Reding. Er hofft, dass die Parteien das Thema aufgreifen und sich positionieren werden. Bis jetzt hat er jedoch lediglich wohlwollende Anerkennung für seine Petition erhalten – mehr jedoch nicht. In den Wahlprogrammen findet sich nichts zu einer Ausweitung des Rauchverbots.

Und er trifft auch auf Widerstände. Als er am Montag für seine Petition auf der Braderie in Luxemburgs Innenstadt Unterschriften sammeln wollte, hat er kurzfristig eine Absage von Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) erhalten. Eine Begründung hat die Bürgermeisterin in ihrem Schreiben nicht wirklich angegeben. Und auch die “Fondation Cancer”, die sein Anliegen doch eigentlich unterstützen müsse, habe sich erstaunlich zurückhaltend gezeigt.

Reding, der nie geraucht hat, führt bei seiner Argumentation dabei vor allem gesundheitliche Gründe an. Passivrauchen führe laut “Fondation Cancer” zu 80 Toten jährlich in Luxemburg. “Das sind 80 zu viel.” Er will Passivrauchen bei Nichtrauchern, speziell bei Kindern und schwangeren Frauen, verhindern. Es gehe ihm dabei um den Respekt vor der Gesundheit anderer.

“Hexenjagd”

Auf deutliche Widerstände trifft Redings Petition beim Verband der Gastronomen. François Koepp, Generalsekretär der Horesca, kann dem Anliegen von Reding rein gar nichts abgewinnen. Er spricht von einer “Hexenjagd” gegen Raucher.
Koepp – selbst auch Nichtraucher – findet, dass es überhaupt keinen Grund zu einer restriktiveren Handhabung des Rauchens gibt. Er befürchtet, dass Restaurants dadurch noch weitere Kunden verlieren könnten. Nach Angaben der Horesca haben Restaurants und Kneipen durch die Rauchergesetze bereits einen Rückgang von rund 15 Prozent der Kundschaft erlebt.

Die Entscheidungsgewalt, ob auf Terrassen geraucht werden soll oder nicht, soll laut Koepp beim Restaurantbesitzer liegen und nicht beim Staat. “Nur weil die Befindlichkeiten von einigen getroffen sind, soll der Gesetzgeber aktiv werden?”, winkt Koepp ab. Die Politik soll das Sicherheitsempfinden von Einzelnen nicht über das Freiheitsverlangen der Allgemeinheit setzen.

69 Kommentare

  1. Ich bin Raucher. Trotzdem finde ich es “dégeulass” was ich so an Rauchverhalten sehe:
    die unsäglich dämliche Angewohnheit vieler Raucher, kurz vor Ankunft des Busses an der Haltestelle noch eine anzuzünden, um dann gehetzt den lezten Zug zu ziehen, die Zigarette auf den Bordstein zu werfen und den Rauch IM Bus auszuatmen. Infekt! Was bringt das dem Raucher?
    Oder diese lässige Geste, die Zigarette diskret auf den Boden fallen zu lassen, wegzuschnippsen, aus dem Auto zu werfen, gleichzeitig unschuldig um sich herumzukucken, ob denn auch niemand das jetzt sieht.
    Ich mag auch keinen Rauch während dem Essen, und ich kann mich sehr wohl an einen Ort begeben, wo ich Leute beim Essen nicht störe.
    Rauchen soll für mich Genuss sein, also nicht Kette rauchen. Und meine filterlosen Selbstgerollten entsorge ich systematisch in den großzügig aufgestellten Mülleimer/Aschenbecher. Und wenn keiner da ist, nehme ich den Stummel entweder mit, oder rauch erst gar nicht.
    Zigaretten sind zu billig, und die Strafen für all diese kleinen Gesten die so viel Müll und Entrüstung auslösen sollten in der Tat viel teurer sein.
    Meinung eines Rauchers der versucht, mit seiner Genusssucht niemanden zu stören.

    • Die Leute die sie erwähnen sind vielleicht schon die “Süchtigen” die das Zittern kriegen oder Hustenanfälle wenn sie nicht bald eine Fluppe anstecken. In diesem Stadium hat das Nikotin seine Wirkung erreicht und spätestens hier möchten die meisten Raucher aufhören,aber es gelingt nicht mehr. Sie bekommen keine Luft mehr bei körperlichem Einsatz und husten sich morgens die Lunge aus dem Leib. Es bleibt die Freiheit jedes Menschen sich umzubringen oder nicht.Nur sollte er möglichst keinen Unschuldigen mitnehmen.
      Und wenn Rücksichtslosigkeit den Verstand verdrängt,muss der Gesetzgeber eingreifen.So wie bei Rasern usw.

      • der Gesetzgeber…hm..und dann die Exekutive, die sich wirklich nicht um jeden Stummel kümmern kann…
        Aber richtig: es sollte Gesetzlich strenger bestraft werden, also wenn die Exekutive dann mal jemanden erwischt. Das sollte für jeden weggeschnippsten Stummel, Kaugummi, Plastikbehälter…richtig richtig teurer sein. Hunderte von Euros, nicht ein paar Zehner..Dann lohnt sich auch der gelegentliche Aufwand für die Exekutive.
        Wobei: vor Rasern habe ich Angst, Rauch finde ich erst mal nur unangenehm, an Orten wo ich nicht rauchen würde.
        Lärmende Automobile machen mir persönlich viel mehr zu schaffen, denn sie sind dreifach anstrengend: unangenehm störend und schlafraubend, stinkend beängstigend und meistens verbunden mit leider mörderischer Geschwindigkeit. Krank und gefährlich.
        Wie auch immer, der Gesetzgeber kann nicht Exekutive überall haben, aber der Bürger kann sich auch selbst einbringen. Ein kleiner Kommentar: daat do as dégeulass, beim Vorbeigehen, wenn es jeder einfach mal machen würde, würen sich die schwarzen Schafe unangenehm verfolgt fühlen.
        Und der Komentar reicht. Keine lange Diskussion. Jeden Tag. Einfach mal ausprobieren, um den Dreckssäcken zu zeigen, daß sich die Schlinge langsam aber sicher um ihren Hals legt. Daß es einfach kein “Kavaliersdelikt” mehr gibt. Daß Recht und Ordnung nichts mit Faschismus zu tun haben, sondern einfach nur mit Ordnung. Manieren. Und Geld, Steuergeld, das für all die Schwachsinnigen ausgegeben werden muss, die denken, der Staatsapparat wäre nur da um ihren Müll wegzuräumen.

    • Es gibt eine ganze Menge Leute, die suchen nur danach gestört zu werden. Beispiel: Ich sitze an einem Tisch von 20 auf einer Terrasse, und bin dabei gemütlich eine zu rauchen. Jemand kommt und findet, obschon sonst niemand da ist, keinen anderen Tisch als den genau neben mir. Er fänkt sofort an über meinen Rauch zu meckern. Bei den meisten Petitionen geht es nur darum, anderen eins auszuwischen. Mehr ist es nicht.

          • Also déi Ausso “Wat e Blödsinn!” stëmmt absolut, a Bezuch op dem “Jang” säi Message um Internet. Natierlech ass d’Konzentratioun net niddereg, wie just doniewent sëtzt, kritt natierlech alles an d’Klatz. Nëmme well den Auto op der Strooss e bësse méi wäit ewech ass, heescht dat jo net, datt dat net och geféierleche Stëpps ass.

      • “Ich sitze an einem Tisch von 20 auf einer Terrasse, und bin dabei gemütlich eine zu rauchen. Jemand kommt und findet, obschon sonst niemand da ist”

        Sie sitzen also allein an einem 20er Tisch? Da sieht man ja, wie weit es mit Ihrer Rücksicht ist.

        • wer lesen kann ist klar im Vorteil, auf der Terrassen standen zwanzig Tische verteilt und kein 20iger Tisch.
          Menschen mit ihrer denkweise sind sehr erfrischend.

      • Naja, dem “luc jung” säin Argument ass natierlech net och nëmmen iergendwéi sënnvoll. Passivdrénke gëtt awer schonn an engem gewësse Sënn, näämlech da wann e Vollert erëm eng Kéier Leit an engem Akzident an den Dout schéckt.

  2. “Nach Angaben der Horesca”
    Ja ne, ist klar.

    “Die Politik soll das Sicherheitsempfinden von Einzelnen nicht über das Freiheitsverlangen der Allgemeinheit setzen.”
    Bitte was? Rauchen hat nix mit “Freiheitsverlangen” zu tun. Das ist in etwa so ein dämliches Argument wie das Verlangen nach Waffen in großen Teilen der US-Bevölkerung. Mit dem gleichen Argument hat die Tabaklobby jahrzehntelang den Tabak”genuss” beworben. Diese Aussage lässt mal wieder tief blicken. Umso mehr ein Grund die Raucherei außerhalb der eigenen vier Wände komplett zu verbieten.

  3. super! endlech! an ech sinn och fir en rauchverbot op allen lieux publics, an fir deck protokoller fir zigaretten déi gehiirlos op de buedem gepucht ginn, um trottoir, an de private virgaard… wéi an aner länner och. et ass gesundheitsschädigend, knaschteg, umweltvergeftung an kascht gemengen…deier fir ze botzen

  4. Ich bin der Meinung dass das Rauchen oder eben nicht Rauchen in das Hausrecht des Gastwirtes fällt und nichts mit dem Gesetzgeber zu tun hat! Ich kann das Argument nachvollziehen dass in geschlossenen Räumen einer Gaststätte nicht geraucht werden darf wegen dem Schutz der Angestellten. Dies ist auf Terrassen jedoch nicht der Fall. Eine einzige Verbesserung wäre wenn der Gastwirt gezwungen wäre seine Terrasse öffentlich als Raucher oder Nichtraucher Terrasse zu kennzeichnen. Dann könnte jeder Bürger frei wählen ob er eine Raucher Terrasse besuchen will oder nicht! Und der Wirt kann zu guter letzt sein Hausrecht so auslegen wie es ihm vom Gesetz her zusteht. Es gibt kein universelles Recht des Kunden eine Terrasse nutzen zu dürfen, es liegt immer noch am Hausrecht des Wirtes jemanden zu bedienen oder eben nicht! Übrigens wäre es nicht zum Schaden der einen oder der anderen Partei weil jeder selbst entscheiden könnte zu welcher Partei er gehöre. Der Wirt genau so wie der Kunde selbst!

    • “Dies ist auf Terrassen jedoch nicht der Fall.”
      Bitte was?! Lieber Tomatenwerfer, Passivrauchen ist es auch auf der Terrasse oder hat der Tomatenmann noch nicht gemerkt, dass Rauch nicht einfach verschwindet und gerne mal als Wolke für eine andere Person herumschwirrt, ne?

    • Ab Windstärke 8 dürfte das Passivrauchen auf einer Terrasse (oder sonstwo draussen) nur noch ein geringfügiges Problem sein. Bei geringeren Windgeschwindigkeiten sollte das Rauchen generell in Anwesenheit anderer Personen unterbleiben.

      Die heldenhaften Raucher wird man daran erkennen, dass kein Sturm sie von der Terrasse vertreibt.

  5. Ich sehe das größte Problem bei dem Rauchverbot auf Terrassen das noch mehr Besucher wegbleiben so wie am Anfang beim Rauchverbot in Cafés, man muß sich doch mal vor Augen halten das Resraurants – und Café Besitzer ihren Laden nicht aus Langeweile aufmachen sondern um Geld zu verdienen also was nützt es dem Betreiber wenn alles verboten wird, die Miete, Personal – und andere Kosten laufen wie jeden Monat weiter und wenn keine Einnahmen mehr da sind muß der Laden dichtmachen.
    Mir scheint es fast so als wenn man die Restauration Betriebe bewußt in den Ruin treiben will.
    Ich bin auch der Meinung das es jedem Gastwirt selbst überlassen sein sollte ob oder nicht auf seiner Terrasse geraucht werden darf, im übrigen meine ich das gleiche auch für das innere des Cafés. Die Wirtsleute müssen sich an alle möglichen Vorschriften halten, dann laßt sie doch wenigstens Geld verdienen.

    • “im übrigen meine ich das gleiche auch für das innere des Cafés”
      Schön. Die Volksgesundheit und die der Angestellten sprechen da aber eine andere Sprache.

      “wenn keine Einnahmen mehr da sind muß der Laden dichtmachen”
      Unsinn. Menschen müssen aus biologischen Gründen essen, auch Raucher können nicht ewig ohne Essen bleiben und irgendwann haben sie es sicher auch satt, in der Mittagpause alleine zu essen oder abends zuhause bleiben zu müssen.

    • “Ich sehe das größte Problem bei dem Rauchverbot auf Terrassen das noch mehr Besucher wegbleiben so wie am Anfang beim Rauchverbot in Cafés,”

      Am Anfang, ja, jetzt sind die (guten) Lokale proppenvoll, die Leute können da was essen ohne voll gestunken zu werden und die Raucher bleiben draußen oder besser gleich zuhause.

      Diejenigen, die sich bloß an den Nikotinsüchtigen ausgerichtet haben, sind längst pleite.
      Und das ist auch gut so.

      Rauchverbot auf Terassen und links und 10-15 Meter vor jedem Eingang ist ein guter Anfang.

  6. Die Restaurants denen die Besucher wegbleiben sollten sich an die eigene Nase fassen. Ich war 15 Jahre an der Mosel (guter) Kunde in einem Restaurant bis dann plötzlich 3E für einen Salat berechnet wurde der sowieso dazu gehörte.Weshalb nicht noch 5 € für die gefrorenen Fritten berechnen? Das war der teuerste Salat den der habgierige Wirt jemals “verkauft” hat. Das funktioniert einmal, aber keine zwei Mal.

  7. nët fëmmen, awer iwwer all hin säin Hond matbréngen ? dee sténkt, rëselt sech aus, billt a bäisst, an zwar am Restraurant, op der Terrasse, am Geschäft, asw. suguer am Hotelszemmer (do wou awer femmen verbueden ass).

        • @grummel. Leider hut Dir Onrecht! Daat Gesetz vum 4.Juli 1988 (Loi Schuh) (nët ze verwiesselen mam Gesetz vum 22.7.2008 (chiens d’assistance-déi iwerall Zoutrëtt hun (souguer an enger Kiirch) ass virun e puer Joer zréckgezu gin well eng bestëmmte Lobby daat gär gehaat hät a well souwiesou keen derno gekuckt huet, speziell keng Police, keng Douane a keng ITM !! De combel ass, dass die meescht Wirt a Restaurateuren selwer e Köter hun deen an der Kichen an am Restaurant aus an a geet !!DE Clou war an engem Restaurant wou dem Wiirt säin Hond mat de viischte Patten op den Dësch gesprong as an ugefang huet, de Leit aus dem Teller ze friessen ! Keen huet e gestéiert! All hun se daat extrem “putzeg” fond !Egal waat. Mee ech kenne meng Restaurants’en wou ech nie méi higin !

    • Do kann ech nemmen lachen, an iwerrens, am Hotel bezielt ëen 20-25€ fir en Hond wann en dann akzeptéiert ass an dem Haus, Femmerten bezuelen naïscht fir hieren Gestank, Zigarettenstemp, eidel Zigarettepäck déi se einfach op de Buedem puchen, an nach, mir hu schons méi Menschen begéint déi stenken, ( Zigaretten, Zigaren, Schwéiss, Fëess) ewéi Déieren déi stenken, sorry, awer daat ass esou

    • All Hotelsbesëtzer kann Hënn/Hausdéiere verbidden, ausser ech wier do falsch informéiert. Hënn hunn och un der Lénkt ze sinn, wou genee steet ganz genee am Gesetz dran.

      • @KTG.Natiirlech huet all Hôtelsbesëtzer’ dHausrecht ! Hënn hun iwerall an der Léngt ze sin !!!Allerdéngs kann eng Gemeng eng Plaatz ausweisen (wou keen Foussgänger- oder Velostraffic as) wou se fräi kënne laafen ! Mir as awer keng Gemeng bekannt wou daat bis elo de Fall as.

        • Mir awer. Beispillsweis vis-à-vis vum Stater Kolléisch. Souwäit ech weess, kann een do säi Bëlles lafe loossen. An ech géif och mengen schonn e puer méi sou Enclose gesinn ze hunn.

          • @KTG. Ech maachen Iech daat nët streideg! Wichteg as awer, dass de Meeschter säin Hond all Moment ënner Kontroll MUSS hunn ! D.H. e muss op dWuert follegen ! Die mannst kënnen daat awer ! Soubaal irgendwou eppes wibbelt (z.B. En Hues oder eng Kannengchen) ass d’Kannerstuff vergiess !

  8. Wir haben schon einmal eine Situation gehabt als zwei Kundinen sich aufführten, kurz nachdem diese Petition publik wurde. Sie wurden gebeten auszutrinken. Ihre Getränke wurden ihnen geschenkt und wir haben dieselben gebeten die Terrasse zu verlassen. Der Wirt hat sein Hausrecht geltend gemacht. Zwar ganz höflich, aber bestimmt! Kann man 80% seiner Kundschaft das rauchen auf der Terrasse verbieten nur um 2 Tussis Satisfaktion zu geben dass sie uns die Kundschaft von der Terrasse „geräumt“ haben? Weil darum geht es, nämlich dass die paar Leute rechthaberisch ihre Forderungen durchsetzen können! Diese Petition ist ein Skandal und ein schwerer Eingriff in das Hausrecht des Wirtes! Der Wirt kann ja öffentlich ein Schild auf seiner Terrasse aufhängen dass intolerante Nichtraucher auf seiner Terrasse nicht bedient werden! Gibt es da ein Gesetz das dem Wirt verbietet sich seine Kunden selbst auszusuchen?

    • Dee mat den Tomaten. Aha ! Die Nichtraucher sind intolerant ?? Was sind denn erst die Raucher die alle mit ihrem Dreck “beglücken” und sich selbst belügen,das, wäre gemütlich und sie rauchten “gerne”?? Sie sind also “gerne” süchtig !

      • @Jérome
        Et wier besser wan jidfereen sech öm seng eegen Nues ging kömmeren! Wat anerer als Liewensphilosofie hun geet keen drötten äppes un! Et gin der och etlecher déi sech genau esou intensiv mat hierem Veganer Liewen auseneen setzen an jidfereen wöllen bekéieren. D‘Léisung ass einfach: den Wiert décidéiert wien hien als Klient empfängt an wien nött! Do kennen ech der, déi bei eis an den Café kommen wann d‘Stömmung op sengem Héichpunkt ass an jidfereen sech amuséiert. Sie kommen dohinner Spannen, kucken sech d‘Leit un an lachen an bescheissen déi déi eng kleng am Gesiicht hun. Sie selwer drenken keen Alkohol an sin richteg Spaaßbremsen, mee sie gingrn gäeren matmachen mee hir Abstinenz an hiren Kapp hönnert sie drun sech ze amuséieren! Et ass schons zrauereg wéi hei verschidden Leit wöllen duerchsetzen dat anerer nött méi fömmen! Errönnert iech, d‘Kierch huet fréier och den Geschlechtsverkéier verbueden ausser vir Kanner ze machen ( wor nömmen Spaß)

          • @KTG
            Am Lokal daccord, dobaussen op der Terrass Quatsch! Secherheet op der Aarbechtsplatz, ech muss lachen! Ech als Propriétaire vun engem Café notzen mein Haus an Eegentumsrecht fir esou Leit wéi iech nött ze zerwéieren. Den Café ass en sozialt Element wat der ganzer Duerfkommunotéit dengt. Duerch esou Leit wéi iech gött dat zerstéiert. Duerno geet een al Dag an den Cactus fir do nach en puer Bekannten ze begéinen wäll d‘Duerfliewen zerstéiert gouf! Dan gött et nach eng Léisung: Ech machen aus mengem Café en Club Privé an puchen all Nöttfömmert Terrorist héichkanteg eraus. Virwat macht dier nött eegen lieux de rencontren op mat den Veganer, déi déi jhust Geschlechtsverkéier zur Reproduktioin praktizéieren an vieleicht nach mat den Pastifizianer déi d‘helleg Sphaghetti unbieden? Do wiert dier dann önnert iech an dier könnt iech do kristillegen wéi dir Loscht an Laun hutt. An dier lost dann déi aner Bierger an Rouh!

            • A verfëmmte Caféeë ginn ech souwisou net.

              “Den Café ass en sozialt Element wat der ganzer Duerfkommunotéit dengt. ”
              E soll awer net d’Leit dobäi krank maachen. Genee wéi beim Alkohol: et kann een och ouni den Tubak Spaass hunn.

              “all Nöttfömmert Terrorist”
              Souguer an engem Club Privé ginn et nach Regele fir d’Gesondheet vum Personal ze protegéieren. Als Cafés-Besëtzer misst den Tomatemënsch dat eigentlech wëssen…

              “Virwat macht dier nött eegen lieux de rencontren op mat den Veganer, déi déi jhust Geschlechtsverkéier zur Reproduktioin praktizéieren an vieleicht nach mat den Pastifizianer déi d‘helleg Sphaghetti unbieden”
              Hors sujet.

              “An dier lost dann déi aner Bierger an Rouh!”
              Och en ale Klassiker. De Problem probéieren ëmzedréien an d’Schold bei deenen aneren ze sichen, andeems ee mam Fanger op déi weist.

  9. femmen op den terrassen verbieden, ok, dann w.e.g och verbidden dass do auto, camionen , motorieder laanscht fueren, oder op der musel och nach scheffer, dei blosen meih knascht eraus ewei dei dei femmen. hun mir soss keng problemer zou letzebuerg ???

  10. De Gestank ass emmerdant op der Terasse am Summer well dann normalerweis net 1 femmt mais déi ganz Gesellschaft ufänkt.
    Och zweifelen ech drun dat 15% Clien verluer gangen wären. Wéi eng sérioes Statistik soll dat dann sin? Ech gesin dat et emmer méi Lokaler gin déi oller Leit sin.

  11. So jetzt jeder seine Meinung öffentlich gemacht mit dem Resultat das es wie üblich keinerlei Einsicht auf beiden Seiten herrscht, also sollte die Redaktion den Thread schließen.
    Sollen die Café Besitzer entscheiden, denn schließlich ist es deren Unternehmen womit sie Geld verdienen wollen um sich und ihrer Familie etwas zu gönnen.
    Vive Fumeur

    • Nein, sollen sie nicht, alleine schon zum Schutz ihrer Angestellten. Wir lassen die Arbeitgeber ja auch nicht entscheiden, wie lange Ruhezeiten sein dürfen oder ob ein Bauarbeiter in einem Rohbau einen Schutzhelm tragen muss.

  12. D’Fëmmerte selwer sténke scho bestialesch, och wann se net grad eng am Bak hunn.
    Et ass eng Zoumuddung, dass nach ëmmer dobausse ka gefëmmt ginn.
    Wéi am Ausland misst och mindestens 12 Meter lénks a riets vun der Entrée verbuede ginn.
    Dat Spiessrutenlaufen laanscht dee Koup Süchteger virun all Café, Cactus, Theater asw ass degoûtant.

    • es ist eine bodenlose Frechheit zu behaupten das Raucher stinken das ist schon eine Beleidigung und sollte normalerweise angezeigt werden.
      Es gibt mehr Personen ( männlich & weiblich ) die viel bestialischer nach drei tage Schweiß riechen mangels Hygiene als Menschen die Rauchen.

      • Nein, Raucher stinken. Ich habe neulich bei mir ein ganzes Stockwerk des Hauses erneuern lassen. Alles war belüftet und roch neutral. Ein einzelner Arbeiter rauchte soviel außerhalb des Hauses, dass nachher nicht nur das Appartement sondern auch der Rest des Hauses danach stank.
        Der Tabakgestank wird überall hingetragen, vor allem via Kleider und Haare.

        • @KGT
          Ich glaube sie brauchen eine Arzt. Aber ganz dringend. Zumindest einen Allergologen weil sie allergisch reagieren. Man stelle sich vor: „ Der Arbeiter rauchte ausserhalb des Hauses und trug dann den Tabakgestank via Kleider und Haare in das Haus. Dies war dann so schlimm dass sie ein ganzes Stockwerk erneuert werden musste. „ Sorry aber ………, na ja sie wissen bestimmt was ich meine? Hören sie bitte auf andere normale Menschen mit ihren psycho-Problemen zu belästigen! Bitte nehmen sie es nicht als Frechheit auf. Ich entschuldige mich auch im voraus wenn ich ihnen zu nahe trete!

          • Vielleicht sollte der Tomatenmann mal meinen Beitrag erneut lesen… Die Wohnung war bereits renoviert als der entsprechende Arbeiter (Kettenraucher) sie betreten hat. Vorher war da nix mit Geruch.

  13. @Jang

    Déng Nues ass dout vum ville fëmmen. Ech richen e Fëmmert heibaussen op 5 Meter wann en net fëmmt.

    Wann e Fëmmert ( deen net grad fëmmt) duerch en neit Zëmmer geet, da kann een déi kribserregend Stëpspartikelen déi hien ofgëtt nach 4 Méint laang noweisen. Dat nennt een 3rd hand smoke.

  14. Ech sinn och dofir dass femmen op den terrassen soll verbueden ginn.Des lescht bei guddem Wieder hunn ech mech gefreet op en gudd Iessen.Mir ass awer schnell den appetit vergangen, well op emol vun riets an vun lenks ugefangen ginn ass mat femmen. Doropshin sin echnopgestannen hun mein teller mamm iessen drop an mein geschirr geholl an sin an en anneren eck vun der terrass setzen gann, do wou ech secher war virum den stenkegen zigarettendreck. Merci un all dei rücksichtlos an egozentresch Femmerten.

    • Im Haus raucht bei mir auch niemand, was sie vorher machen kann man natürlich dann nicht kontrollieren und dass an Kettenrauchern Geruch und Gestank “kleben” scheinen sowieso hier nur Tomatenmann und Jang zu verneinen.

  15. Ich finde wir sollten es wie die alten Germanen halten ” NUR GERÄUCHERTES FLEISCH HÄLT LÄNGER ” ich finde die ganze Diskussion mittlerweile langweilig, was mich am meisten an stört ist das ein paar eingefleischte Nichtraucher versuchen andere zu unterdrücken, das ist ein eingriff in die Privatsphäre, bei dem ganzen Dreck den wir täglich einatmen fällt das bißchen Rauchen doch gar nicht auf, über den Geruch wollen wir nicht debattieren da gibt andere Dinge die mehr zum Himmel stinken als Zigaretten oder Zigarren.
    KTG sie scheinen nicht nur ein Kontroll Freak zu sein sondern auch sondern auch eine Person die grundsätzlich gegen alles ist, an ihrer Stelle würde ich mir eine Insel kaufen und einen eigenen Staat nach ihren Gusto gründen wo jeder nur das zu machen hat was ihnen gefällt.

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