Alles ganz normal und keine großen Zwischenfälle – so lautet das Fazit der Polizei zur diesjährigen “Schueberfouer”. Insgesamt gab es 75 polizeiliche Einsätze dieses Jahr. Siebenmal mussten die Beamten bei Schlägereien eingreifen, in weiteren vier Fällen mussten sie bei verbalen Auseinandersetzungen schlichten. Insgesamt gab es nur neun Einsätze wegen übermäßigen Alkoholkonsums. 13-mal mussten Autos abgeschleppt werden, weil sie falsch geparkt wurden.

Auf der vorübergehenden Wache der “Schueberfouer” wurden insgesamt 20 Klagen wegen Diebstahl aufgenommen. Zweimal mussten die Polizisten sogar ausrücken, weil Gewalt eingesetzt wurde, um einen Diebstahl zu begehen. Die 22 Diebstähle seien aber längst nicht alle, die in den 20 Tagen “Fouer” passiert seien. Viele Opfer hätten den Diebstahl erst später bemerkt und sich in den Folgetagen auf anderen Dienststellen gemeldet.

Viel Betrieb gab es auch im “Lost and Found”-Bereich: Insgesamt 96 Objekte wurden entweder als verloren oder gefunden gemeldet. Oft waren es Brieftaschen, Schlüssel, Mobiltelefone und Dokumente, die dem Besitzer abhandengekommen sind. In vielen Fällen konnte die Polizei aber binnen kürzester Zeit den Besitzer ausfindig machen.

Auf der Schobermesse kommen auch Kinder den Erwachsenen gerne mal abhanden. Um panische Suchaktionen zu vermeiden, wurde dieses Jahr wieder der Service “Enfants perdus” angeboten und stieß auf reges Interesse. 1.678 Kids haben von den Polizisten auf der “Fouer” einen Aufkleber verpasst bekommen. Darauf stand unter anderem der Vorname des Kindes, die Telefonnummer des Polizeiposten auf der Schobermesse sowie eine Registernummer, mit der die Beamten gegebenenfalls auf die Daten der Eltern zurückgreifen und diese benachrichtigen konnten. Das System kam allerdings nicht zum Einsatz. Zwar waren fünf Kinder ihren Aufsichtspersonen verloren gegangen, doch diese waren nicht im Service “Enfants perdu” eingetragen. Alle fünf konnten aber innerhalb kürzester Zeit gefunden werden.

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