Von Julie Riva 

Am Samstag fand bereits zum zehnten Mal überall im Land die “Nuit du sport” statt. Dieses Jahr haben sich 24 Gemeinden an dieser Veranstaltung beteiligt, die vom “Service national de la jeunesse” und dem Sportministerium ins Leben gerufen wurde. Auch Esch war wieder mit von der Partie.

Von 17 Uhr bis 23 Uhr konnte jeder Besucher das Programm in und um die Brillschule herum austesten. Es ging – wie jedes Jahr – vor allem darum, ungewöhnliche oder wenig bekannte Sportarten zu entdecken und Spaß zu haben. Die Flüchtlinge konnten bei den Stationen helfen und gleichzeitig das Leben in Esch sowie neue Leute kennenlernen. Norma Zambon, die Verantwortliche der Sportabteilung der Escher Gemeinde, rechnete wie im letzten Jahr mit rund 900 Besuchern.

Pünktlich um 17 Uhr fiel der Startschuss. Esch war das neunte Mal bei der “Nuit du sport” dabei und konnte mit einigen ungewöhnlichen Ateliers punkten. Insgesamt gab es 16 Stationen, an denen man sich austoben konnte. Neben dem klassischen Fußball, Judo und Jazz-Tanz gab es auch verrückte Dinge wie beispielsweise Foot Dart. Bei der Sportart wird nicht mit Pfeilen, sondern mit einem Ball auf eine riesige Dartscheibe geschossen. Das Escher Jugendhaus hat sich für diesen Anlass ein Multicolor-Torwandschießen einfallen lassen. Funktionieren tut es wie das klassische Torwandschießen, aber hinter den Löchern hängen mit Farbe gefüllte Luftballons, die beim Zerplatzen ein Kunstwerk schaffen sollen.

Eine Gelegenheit, neue Mitglieder anzuwerben

Für die beliebtesten Sportarten wie Bubble Ball, Jazz-Tanz und Boxen mussten sich die Teilnehmer einschreiben. Hier galt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Bubble Ball bereits fünf Minuten nach Beginn der Veranstaltung für den Rest des Abends ausgebucht war. Hierbei steigen die Teilnehmer in riesige aufblasbare Plastikbälle und spielen gegeneinander Fußball. Das Aufeinanderprallen kann schon zu einigen lustigen Momenten führen. Weitere Highlights waren das Hochklettern an einem Baum im Schulhof und eine aufblasbare Survivalbahn, eine Art Parkour, auf denen sich die Kinder austoben konnten.

Während des gesamten Abends konnten verschiedene Escher Vereine ihre Sportarten präsentieren. Mit dabei waren beispielsweise die Cheerleading-Truppen Sweet Angels und Sweet Devils der Espérance Esch, der Sportverein Fit 60+, der Escher Boxclub und der Cercle Escrime Sud. Ein Ziel der Vereine ist es natürlich auch, neue Mitglieder anzuwerben. So konnte man seine Eltern an diesem Abend beispielsweise davon überzeugen, dass Boxen doch eigentlich ein ganz sauberer und interessanter Sport sei.

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