Die luxemburgische Umweltministerin Carole Dieschbourg hat sich am Montag in Paris mit ihrem französischen Amtskollegen Nicolas Hulot getroffen. Die beiden Regierungsmitglieder sind sich einig darüber, dass alles gemacht werden muss, um noch vor dem nächsten Klimagipfel im November in Bonn die Instrumente zu schaffen, die es ermöglichen, das Klimaabkommen von Paris umzusetzen. Außerdem müsse der europäische Handel mit CO2-Emissionspapieren reformiert werden.

Kritik an Herbizid Glyphosat

Die beiden Minister stehen außerdem der Entscheidung der Kommission, die Zulassung für das Herbizid Glyphosat um zehn Jahre zu verlängern, weiter kritisch gegenüber und sind der Überzeugung, dass es im Umgang mit Chemikalien gilt, vorsichtig zu sein.

Dieschbourg sprach auch die nukleare Bedrohung Luxemburgs durch das französiche AKW Cattenom an. Laut Pressemitteilung erkundigte sich die Ministerin über die Verfahren, mit denen Frankreich die Meiler auswählt, die abgeschaltet werden sollen, und unterstrich, dass ein nuklearer Unfall in dem Kraftwerk für Luxemburg existenzbedrohend ist. Sie verwies auf die unmittelbare Nähe des AKWs zu wichtigen luxemburgischen Ballungsgebieten.

9 Kommentare

  1. Wir sind Mittwoch und haben noch immer nichts erfahren. Also halb so wild mittlerweile hat sich doch JCJ geäußert und auch Claude Turmes ohne größere Überraschungen.

  2. Man sollte die Franzosen einfach fragen was sie wollen um Cattenom zu zu machen villeicht wird das klamme Land einen Deal mit uns eingehen, aber um so etwas zu verhandeln ist die Dame wohl überfordert…

    • Um Gottes Willen,die unzähligen Fahrzeuge mit nur Elektroantrieb welche demnächst in Luxusburg fahren werden,brauchen doch den Strom aus…Cattenom um ihre umweltfreundlichen Batterien aufzuladen!

  3. Wat soll d’Madame Dieschbourg bei engem Hublot oder Hulot oder … ereechen.
    Cattenom ass dach keen Thema méi, et gett just nach (ganz) kuerz ugeschwacht
    a dann geet et weider mat Glyphosat, CO2, a âneren vill vill méi wichteg Themen.

  4. Warum Macrons grüne Hand besser daran getan hätte zu hause geblieben, werde ich versuchen nachstehend zu erläutern. Worüber das Mädchen von der Mühle mit dem uneinsichtigen Phantasten Hulot reden möchte, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Natürlich über die Schliessung von den AKWs in Cattenom, obschon von dort keine eminente Gefahr für das kleine Grossherzogtum ausgeht. Dort sitzen keine verantwortungslose, realitätsfernen Spinner und Träumer, die nicht so recht wissen was sie tun, wie die Grünen abschätzig zu behaupten pflegen. Dort arbeiten einige Dutzend sehr guter Nuklearphysiker, von denen ich einige zu meinem Freundeskreis rechne. Die Grünen Chaoten werden nicht müde die Leute zu verängstigen und ihnen einzureden, das AKW von jenseits der Grenze sei eine grosse Bedrohung, obschon es CO2 neutral arbeitet und 100% Umweltfreundlich ist. Umweltfreundliche Energieerzeugung geht wohl kaum noch. Ausserdem gibt es zur Zeit keine Möglichkeit aus der Atomenergie auszutreten, denn die AKWs liefern konstanten Strom. ()wenigstens 50 % Basisstrom) Alternative Energien können das nicht. Ich frage mich ob die Dieschbourg sich jemals das Pumpspeicherwerk an der Our (elektrischer Energiespeicher) näher angesehen hat, dann würde sie wissen dass Luxemburg wenigsten ein halbes Duzend davon bräuchte und Deutschland und Frankreich würden einige tausend davon benötigen, sollte die elektrische Energie ausschliesslich mit Sonnenergie und Windkraft gedeckt werden. So viel Geld steht in Europa, in den nächsten hundert Jahren nicht zur Verfügung. Die Energiewende steht also in weiter Ferne. Es bleibt zu befürchten, dass in 20 oder 30 Jahren die Europäer wieder zur Kohle zurück müssen. Mehr als eine “petite causette organisée entre gens partageant les mêmes idées” ist nicht zu erhoffen.

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