Im Februar war die Jahresinflationsrate in Luxemburg auf 1,02 Prozent gefallen. Im März ist sie wieder auf 1,1 Prozent gestiegen. Das teilte das statistische Institut Statec am Mittwoch per Pressemitteilung mit.

Damit sind die Preise im März weniger schnell in Luxemburg als im Rest der Eurozone gestiegen. Im gemeinsamen Währungsraum lagen die Verbraucherpreise im März um 1,4 Prozent über dem Vorjahresmonat, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Preistreiber waren Lebensmittel, Alkohol und Tabakwaren, die sich binnen eines Jahres um 2,2 Prozent verteuerten.

Besuche in Cafés, Hotels und Restaurants teurer

Auch in Luxemburg wurden die Preise durch Preissteigerungen bei den gleichen Produkten in die Höhe getrieben. Vor allem für Essen und Leben müssen die Verbraucher heute tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr.

So sind beispielsweise die Preise im Bereich Freizeit und Kultur um 2,68 Prozent gestiegen. Doch auch für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke müssen die Verbraucher heute 2,15 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr. Für Besuche in Cafés, Hotels und Restaurants müssen die Kunden ebenfalls 2,2 Prozent mehr Geld auf den Tisch legen. Das Gleiche gilt für alkoholhaltige Getränke und Tabakprodukte, die im Schnitt 1,68 Prozent teurer wurden.

In zwei Bereichen hat Statec jedoch auch Preisrückgänge gemessen. So sind die Preise im Bereich Gesundheit um 1,08 Prozent gefallen – und die Preise im Bereich Kommunikation um 1,27 Prozent.

2 Kommentare

  1. Dass die Lebensmittelpreise steigen ist sicher eine Folge der Börsenspekulanten, die mit Lebensmitteln “zocken”.
    Schlimm für Produzenten und Verbraucher.

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