Die NATO hat sich am Mittwoch das erste Mal in ihrer Geschichte eine offizielle Hymne zugelegt. Und prompt kann Luxemburg wieder glänzen: Denn Kapitän André Reichling, der von 1986 bis 2011 Dirigent der luxemburgischen Militärmusik war, hat die Hymne 1989 anlässlich des 40. Jubiläums der NATO komponiert. Seitdem konnte man das Lied bei vielen Anlässen der Organisation zu hören.

Bis zur Wahl einer offiziellen Hymne war es allerdings ein langer Weg: Die ersten Vorschläge gehen auf die späten 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals waren Kompositionen von Thomas Hildebrand Presten (GBR), Hans Lorenz (GER), Kapitän Stephanus van Dam (NL) und Leon van Leeuwen (USA) in der engeren Auswahl und wurden jeweils bei unterschiedlichen Anlässen gespielt.

Reichlings Komposition hatte den größten Erfolg

Einen besonderen Vorschlag machte Sir Edward Chilton im Jahr 1960: ein Stück, das auf einer Komposition von J. L. Wallace basiert und sich aus den Hymnen der damaligen 15 Mitglieder der Organisation zusammensetzt. Reichling hatte allerdings den größten Erfolg, sodass seine Komposition am Mittwoch, also rund 30 Jahre später, zur offiziellen Hymne der NATO erklärt wurde. Die Hymne ist eine reine musikalische Komposition, sie hat also keinen Text. Geschrieben hat Reichling sie für ein 20-köpfiges Orchester.

 

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2 Kommentare

  1. Nebensächlichkeiten wie die Hymne u. der Nato-Generalsekretär sind nur Ablenkung davon daß die USA es ist die das Sagen hat und der gesamte Rest nur Vasallen sind.
    Das US-Regime wird großzügig bereit sein die EU auf dem Schlachtfeld im 3. WK zu opfern.

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