Am Wochenende war der „Kleeschen“ wieder in ganz Luxemburg unterwegs. Wir haben ihn in den drei größten Städten des Landes begleitet. In der Hauptstadt und in Esch/Alzette zog er am Sonntag durch das Stadtzentrum, in Differdingen war er indes bereits am Samstag zugegen.

Bei leichtem Sprühregen hatten sich am geschäftsoffenen Sonntag Hunderte Menschen in der Escher Alzettestraße eingefunden, um dem „Kleeschen“ zuzuwinken und sich Kamellen oder eine „Titchen“ zu holen. 18 Gruppen, davon vier Wagen und die Pferdekutsche mit dem Nikolaus, nahmen am Umzug teil, der pünktlich um 14.30 Uhr am Brillplatz startete. Die „Boxemännercher“ hatte der Escher Geschäftsverband Acaie dem Veranstalter „Syndicat d’initiative“ gestiftet. Angeführt wurde der Umzug von den Majoretten, denen viele andere Escher Vereine folgten. Insgesamt 500 Teilnehmer, davon 300 Kinder und auch mehrere Hunde vom „Escher Hondsveräin“, zogen am Sonntag durch die „Minettemetropole“.

800 Teilnehmer aus 20 Vereinen

In Differdingen wurden am Samstag sogar 800 Teilnehmer aus 20 Vereinen gezählt. Angeführt wurde der Festumzug von der lokalen Jugendfeuerwehr und der Fanfare aus Niederkorn, die zusammen mit der „Harmonie municipale“ und dem lokalen Traktorverein mit seinem Fuhrpark den Tross sicher zum Marktplatz brachten. Mit über 200 Kindern stellten die Fußballer des FC Differdingen 03 in diesem Jahr eine der größten Fußtruppen. Angekommen am Marktplatz, wo sich im Rahmen des alljährlichen Nikolausmarktes 15 lokale Vereinigungen und einige Schausteller sowie Händler einfanden, wurde der „Kleeschen“ mit seinen beiden Gesellen von Bürgermeister Roberto Traversini mit seinem Gemeinderat begrüßt und durch die Menschenmenge zum Zelt geleitet, wo dann 500 „Titercher“ mit Süßigkeiten an die noch nicht schulpflichtigen Kinder Differdingens verteilt wurden.

In der Stadt Luxemburg wurde der Nikolaus von der „Tramsmusek“, der Tanzschule „Li Marteling“, den Pfadfindern, der Jugendfeuerwehr und den Majoretten begleitet. Der Umzug startete kurz nach 14.00 Uhr am Bahnhof und ging durch die Avenue de la Gare und die rue du Fort Bourbon zur place de Paris. Nach einem Besuch des Adventsmarkts bei der Zithaklinik ging es weiter über die place de la Constitution bis hin zum Knuedler, wo Süßigkeiten verteilt wurden.

Auch in Düdelingen, in Wiltz und in anderen Gemeinden war der „Kleeschen“ am Sonntag unterwegs.

mg/LL

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