Vor drei Jahren flog mit dem VW-Dieselskandal einer der spektakulärsten Wirtschaftsbetrugsfälle der Nachkriegszeit auf. Die Luxemburger Regierung hat bis jetzt wenig dagegen unternommen – und das soll auch so bleiben.

Am Anfang war Bewunderung. Bewunderung für deutsche Technik. Der US-Amerikaner John German war begeistert von den sauberen VW-Dieselmotoren, die millionenfach in den Vereinigten Staaten verkauft wurden. Vor allem die angegebenen NOx-Werte beeindruckten den Experten des Internationalen Rats für ein sauberes Verkehrswesen (ICCT). Die Modelle in den USA pusteten sogar noch weniger Stickoxid in die Luft als die Autos, die der Konzern in Europa verkaufte.

Doch wenn Volkswagen in den USA so gute Autos anbieten kann, fragte German sich, ...

8 Kommentare

  1. Ein Bürgemeister wird klagen, Recht bekommen, fait accompli. Minister Bausch braucht sich nicht bei den armen Schlucker zu entschuldigen die besseres zu tun hatten als ein neues Auto zu kaufen. Applaus von den Garagisten und den Banken die den Kredit geben ist garantiert. Den alten Euro 5 verkauft das Autohaus nach Afrika. Olaf rettet die Welt und die Wirtschaft brummt. Gelobt sei Jesus Christus Herr Minister.

    • Genauso ist es. Weil bei uns die Diesel Fahrzeuge scheinbar die Hauptverantwortlichen der Luftverschmutzung sind, werden sie aus dem Verkehr gezogen und in Drittweltländer exportiert, wo sie dann weiter ihr Unwesen treiben. Hauptsache hier boomt die Wirtschaft. Der Diesel erfüllt schlicht und einfach eine Alibifunktion.

    • Eiin Problem mit den ‘alten’ Autos ist jedoch, dass sie wegen der vielen Elektronik eben nicht nach Afrika exportiert werden. Sie sind dort nicht zu warten. wegen fehlender Diagnosegeräte.

      Daher werden sie entweder nach Osteuropa gebracht oder verschrottet.

      Übrigens werden besonders in Fernost, speziell für Afrika, altmodische Diesel, sicher nach E6+++ gebaut, speziell für den afrikanischen Markt.

  2. Unsere Regierung hat die Diesel geschädigten Autofahrer ganz schön im Stich gelassen, genauso wie der ACL und der Konsummentenschutz auch. Die betrogenen Dieselfahrer sind das Opfer, die im Endeffekt bestraft, geächtet werden und draufzahlen müssen. Auffallend und komisch auch, dass auf einmal der Diesel der Hauptschuldige an dem Klimawandel ist. Klar, es musste ein Bauernopfer her und wie gewohnt ist das der Mann von der Strasse. An die grossen Konzerne mit ihren zig mal giftigeren Ausstossen wagt sich keiner heran. Die drohen dann mit Auswanderung in Billigländer. Und dort wird erst recht keine Rücksicht auf Natur und Umwelt genommen. Aber wenn alle Diesel durch Benziner ersetzt werden, ist das wieder im Sinne der Wirtschaft und des berühmt berüchtigten Wachstums. Wer will uns hier was vormachen und uns für dumm verkaufen?

    • Dummes Zeug? Diesel Hauptschuldiger am Klimawandel! Wer behauptet das? Diesel stösst weniger CO2 aus (umweltschonend) und mehr Stickstoffoxyde (gesundheitsschädigend)! Beides, Umwelt und Gesundheit scheint die wenigsten zu interessieren!

    • Das ist doch gewusst! Homologiert wird im Labor, nicht auf der Strasse. Ist auch gewusst von der Industrie, von einigen wenigstens, die die Software manipulierten um im Labor die gesetzlichen Werte zu erreichen.

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