Die Lieferengpässe beim Grippeimpfstoff sind einerseits auf eine gestiegene Nachfrage und andererseits auf die Gesetze des freien Markts zurückzuführen. Dies antwortet Gesundheitsminister Etienne Schneider auf parlamentarische Anfragen der Abgeordneten Jean-Marie Halsdorf (CSV), Max Hahn (DP), Jeff Engelen (ADR) und Mars di Bartolomeo (LSAP).

Gleich vier Abgeordnete aus unterschiedlichen Parteien hatten sich am 18. und 19. Dezember 2018 um die Gesundheit der Bevölkerung gesorgt und Fragen zum Engpass bei der Auslieferung des Impfstoffs gegen die saisonale Grippe gestellt. Der Markt der Medikamente und der Impfstoffe sei nicht öffentlich geregelt und funktioniere nach dem Prinzip des Angebots und der Nachfrage, präzisiert Minister Schneider gleich zu Beginn seiner Antwort. In der Tat komme es auch bei anderen Medikamenten europaweit häufig zu Lieferengpässen. Bei bestimmten Impfstoffen (z.B. gegen die epidemische Grippe) sei die EU daher bereits auf den Weg einer gemeinsamen Beschaffung („joint procurement“) gegangen. Die nationalen Gesundheitsbehörden hätten jedoch keine Mittel, die Pharmakonzerne dazu zu zwingen, ein Medikament oder Impfstoff zu vermarkten.

Für das Jahr 2018/2019 hatten zwei der drei Impfstofflieferanten Schwierigkeiten, den Impfstoff bereitzustellen, so Schneider. Die Firma Sanofi habe bereits von Beginn an Produktionsengpässe signalisiert, die Firma Mylan habe sich im Oktober 2018 zurückgezogen. Die Begründung: Die Verkaufspreise in Belgien und Luxemburg seien niedrig, deshalb liege die Priorität bei Ländern, die höhere Preise verlangen.

73.000 Dosen geliefert

Letztendlich habe GSK Belgien aber 19.000 Dosen mehr nach Luxemburg geliefert, als die Apotheken aufgrund ihrer Berechnungen bestellt hatten. Laut dieser Berechnungen, die auf dem Bedarf der Vorjahre basieren, seien 54.000 Dosen bestellt worden. GSK habe bis Anfang Dezember jedoch 73.000 Dosen geliefert.

Dass es dann trotzdem zu Engpässen bei der Grippeimpfung gekommen ist, habe damit zu tun, dass in dieser Saison viel mehr Menschen als in den Vorjahren geimpft worden seien, erläutert der Gesundheitsminister. Die Gründe dafür seien noch unklar. Schneider vermutet aber, dass es sich um einen Nebeneffekt der groß angelegten Kampagne zur Impfung gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) handeln könnte. Infolge dieser Kampagne, die sich insbesondere an über 65-Jährige richte, hätten viele Menschen einen Arzt aufgesucht. Es sei davon auszugehen, dass die Ärzte davon profitiert hätten, ihren Patienten gleich eine Grippeimpfung mit zu verabreichen, meint der Minister. Engpässe seien auch in den drei Nachbarländern Luxemburgs festgestellt worden.

13 Kommentare

  1. Meng Mamm brauch Concor5, en Medikament fir herzkrank Patienten. Vergraff, seet den Aptikter, an e wees och net op et nogeliwwert wärt ginn. Huelt den Generika… ok, no 3 Méint ass den och net méi ze kréien. Hien kann awer Concor5 aus Deitschland ginn, et muss ern just 13€ selwer beleeën, de Belschen war ganz rembourséiert … ein Schelm wer Böses denkt 🙂

  2. Ech denke, wie wierklech ëm seng Gesondheet besuergt ass, soll sech gutt ernären, säi Kierper fit halen, net fëmmen a net ze vill Alkohol konsuméieren, a soll a kann och op all Impfung verzichten. Well grad ass et oftmools eng Impfung, déi d’Leit krank mécht, dofir awer wéineg Sënn mécht, well se d’Leit méi krank wéi déi Krankheet ka maachen, déi doduerch soll verhënnert ginn, mä awer och net ëmmer verhënnert dass d’Leit déi Krankheet kréien. Et ass jo bewisen, dass vill Leit trotz Impfung déi Krankheet kréien an och béis krank kënne gi wéinst schwéiere Niewewierkungen op déi Impfung. Ech loosse mech jiddefalls net (méi) impfen.

      • Ech kann dem Fluppes nemme recht ginn. Och mir wor et schon eng Kéier ganz schlecht gi fun enger Impfung. An och mäin Hond war vun enger Impfung ferm krank ginn. Doriwwer eraus, et si nach guer keng Krankhheeten ausgerott ginn duech Impfungen. Wou sinn Äer Beweiser fir esou eng Ausso? Déi hudd Dir net a kritt se och ni. Informéiert Iech w.e.g. mol e bëssen. Merci

  3. Wer sich mit Impfungen auskennt, weiß, dass sie nicht schützen können. Das war schon immer so, aber der Glaube daran hält sich standhaft, weil ja noch vor 100-150 Jahren besonders Kleinkinder wie die Fliegen starben. Da muss man sich aber mal anschauen, wie die gelebt haben : in Armut, in finsteren Löchern oft mit Ungeziefer und Schimmel zusätzlich, Mangelernährung, Mangel an Vitamin D, Vitamin C usw. Gestorben sind auch viele nach der Pockenimpfung. Statistiken scheinen den Impfbefürwortern recht zu geben, dabei springen die nur auf den fahrenden Zug, denn Krankheiten sind immer längst schon zurückgegangen, bevor eine Impfung eingesetzt wurde. Wir können uns also nur freuen, dass wenigstens der Grippe-Impfstoff rar geworden ist, also werden weniger, besonders ältere Leute an den Folgen dieser Impfung sterben.

  4. Oh, Fluppi Dernieftl… wie kommen Sie dazu, so etwas zu behaupten? Ja genau, Sie äffen nur nach, was alle sagen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Durch Impfung sind stets mehr Krankheitsfälle entstanden, ganze Epidemien wurden durch Impfungen ausgelöst, aber das stand dann nie in der Zeitung. Ganz im Gegenteil eher so : “Trotz massiven Impfungen sind mehr Krankheitsfälle zu beklagen. Also müssen wir noch mehr impfen”. Der Glaube an eine Schutzwirkung ist wirklich nicht auszurotten. Das geht so seit der Pockenimpfung, und weiter über Polio und MMR-Impfung und nun auch mit der HPV-Impfung, die ja auch schon wieder zeigt, dass die Fälle von Gebärmutterhalskrebs häufiger werden und die anderen Impfschäden allein nach dieser Impfung gehen in die Hunderttausende. 439 Todesfälle, über 60.000 schwerste Nebenwirkungen, allein in den USA, Dunkelziffer nicht mitgerechnet (Statistik 14.10.18).

  5. Oh, Flupp Dernieftl… wie kommen Sie dazu, so etwas zu behaupten? Ja genau, Sie äffen nur nach, was alle sagen. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Durch Impfung sind stets mehr Krankheitsfälle entstanden, ganze Epidemien wurden durch Impfungen ausgelöst, aber das stand dann nie in der Zeitung. Ganz im Gegenteil eher so : “Trotz massiven Impfungen sind mehr Krankheitsfälle zu beklagen. Also müssen wir noch mehr impfen”. Der Glaube an eine Schutzwirkung ist wirklich nicht auszurotten. Das geht so seit der Pockenimpfung, und weiter über Polio und MMR-Impfung und nun auch mit der HPV-Impfung, die ja auch schon wieder zeigt, dass die Fälle von Gebärmutterhalskrebs häufiger werden und die anderen Impfschäden allein nach dieser Impfung gehen in die Hunderttausende. 439 Todesfälle, über 60.000 schwerste Nebenwirkungen, allein in den USA, Dunkelziffer nicht mitgerechnet (Statistik 14.10.18).

    • Oh Toto:
      Ihnen würde man ja gerne z.B. eine Kinderlähmung wünschen.
      Aber glücklicherweise ist diese Krankheit eben durch die Impfung heute eine Rarität in unseren Breiten.
      Genau wie Tetanus usw.
      Andere Menschen(die ich kannte)einer früheren Generation hatten weniger Glück als wir(und wahrscheinlich auch sie)

  6. mstvulux : Kein Problem bei Polio, ich habe genug Heilmittel hier zuhause, um 50 Polio-Kranke und 50 Tetanus-Kranke zu heilen. Kostet nicht mal viel.
    Wie stellen Sie sich vor, dass man “wirksam” gegen Tetanus impfen kann, wo es doch nicht mal nach durchgemachter Krankheit eine Immunität dagegen gibt? Heute stirbt man daran kaum noch, theoretisch kann man Tetanus also 10x im Leben bekommen. Wer’s mag…

  7. mstvulux : Gute Frage, einfache Antwort : Wer gesund ist, wird nicht krank. Aha? Ja, wem keine wichtigen Stoffe (Vitamin, Mineralien usw) im Körper fehlen, kann nicht akut krank werden. Im Prinzip. Aber zeigen Sie mir mal
    eine solche Person! Seit Linus Pauling ist bekannt, dass der Körper Vitamin C braucht. Weitere Forschung hat ergeben, dass wir viel mehr davon brauchen, als angeraten. Wir wissen auch, dass die heutige Nahrung das nicht bringen kann, dass zudem Stress das Vitamin rasend schnell verbraucht. Was noch den meisten fehlt, ist Magnesium.
    Gestern zu erwähnen vergessen: Polio konnte nur zu einer schrecklichen Krankheit werden, weil damals die Gewohnheit aufkam, Fieber zu bekämpfen. Ein Riesenfehler. Schauen Sie sich mal die Arbeiten von Prof. André M. Lwoff und seiner Frau Marguerite an. Nobelpreis 1965. Schon 1963 hatten sie entdeckt, dass die meisten Viren bei 39,6°C eingehen oder sich nicht mehr vermehren können. Wie schön für die Viren, wenn sie sich in “kühlem” Milieu gut vermehren können…
    Schauen Sie sich auch an: Dr. Frederick Klenner, Dr. André Neveu, Pr Pierre Delbet, Dr. Gilbert H. Crussol, Dr. Thomas E. Levy, Dr. Archie Kalokerinos, das sind/waren Leute, die sich mit Vitamin C und Magnesiumchlorid auskannten. Da sage niemand, es sei “neu” – oder sage niemand mehr “Polio ist unheilbar” (id. Tetanus u.v.a.m.).

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