Die CSV könnte sich einer satten Mehrheit im Parlament sicher sein, wenn morgen gewählt würde. Das geht aus der Umfrage hervor, die das französische Meinungsforschungsinstitut Ifop im Auftrag des Tageblatt erstellt hat. Sie drückt das aktuelle politische Kräfteverhältnis in Luxemburg aus.

Dennoch wäre auch eine CSV auf einen Koalitionspartner angewiesen. Diese Rolle würde der LSAP zufallen, falls den Wünschen der Umfrageteilnehmer Rechnung getragen würde. Die Frage, welcher Koalition die Macht zukommen sollte, beantworteten 39 Prozent mit CSV-LSAP, zwei Prozentpunkte mehr als eine durchaus realistische CSV-“déi gréng”-Koalition. An dritter Stelle käme ein CSV-DP-Gespann mit 34 Prozent.

Für eine Fortsetzung der aktuellen Dreierkoalition sprachen sich 35 Prozent aus. Der aktuellen Umfrage zufolge würde es jedoch dafür nur knapp reichen. Also müsste eine vierte Kraft mit ins Boot, wollten Bettel, Schneider und Co. weiterhin an der Macht bleiben. Infrage kämen da wohl nur “déi Lénk”. Diesem neuartigen Viererbündnis würden jedoch nur 23 Prozent zustimmen. Noch unbeliebter wäre eine CSV-ADR-Regierung.

Ab 21 Uhr gibt es auf Tageblatt.lu weitere Details zur Koalitionsfrage.

16 Kommentare

  1. @Tom. Der Trick hat 1 Mal funktioniert, ich denke aber nicht dass er ein zweites Mal funktioniert. Und ob die LSAP ein Wunschpartner sein wird, das bestimmt kein nemo sondern das bestimmen die Wähler.

    • @mars
      Die CSV seit Gambia: statt Opposition, sich wie eine Krake in Luxemburg, geheim noch mehr zu infiltrieren.
      Uberall gefügige Leute plaziert auch im Staatsrat, neue Gesetze mit alten “Auftraggebern” Interessant wäre nur die Strippenzieher zu finden.

    • Ma ´die ewig Gestrigen´sinn och 100% op der Lescht vun der CSV fier d´Wahlen nächst Joer: Wiseler, Spautz, Schank, Hansen, Hetto….asw…asw…..die aal Garde wie virun 5 Joer an et geif net wonneren wann den Här Frieden beemol och erem sein Hobby fier Politik eremfannen geif..an der Regierung, well fier Oppostioun wuer hien sech jo ze schued….)…daat passt jo dann fier Koalitioun CSV / Greng…an dann : ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT.

  2. Ich habe eine Frage an das Tageblatt. Die Umfrage wurde durchgeführt von einem französischen Institut. In welcher Sprache wurde die Umfrage getätigt? Und wurden auch Ausländer befragt?

  3. Et ass ganz einfach, wann 39% fir d’CSV stëmmen, dann hun der 61% nët fir së gestëmmt.
    Méch beonrouegen vill méi d’Gambia-Membëren déi allzait bereet sin hiiren Fändel an den Wand ze hänken an hir 12,13,15% der CSV als Juniorpartner zur Verfügung ze stellen.
    All Ménsch seng Meenung mä méng ass dat et mat der CSV keng besser Politik kann gin soulaang sie un hieren éiwegen Führungspersounen festhält.
    D’Welt ass nët mat deenen Gréngen ënnergaan, se géif och net ënnergoen wann déi Lénk dobai wieren.

  4. Nun ja und was passiert wenn bis zu den Parlamentswahlen im Oktober 2018 noch die eine oder andere neue Partei auftaucht? Also abwarten und Tee trinke bis im Oktober nächstes Jahr und dann sehen wir weiter..

  5. @Tom:
    Das ist kein Trick, das heißt Arithmetik, und die beherrscht auch die CSV.
    Den Koallitionspartner bestimmt auch kein Wählerwille, denn bei den Wahlen wird die Koalitionsfrage nicht gestellt, lediglich eine Partei pro Person oder soviele Einzelstimmen wie man zur Verfügung hat.
    Wenn sie ihren Koallitionswunsch auf den Wahlzettel schreiben, dann ist dieser ungültig.
    Das könnte man allerdings im Wahlgesetz ändern. Ich fände das gut und sehr demokratisch, Tom.

  6. Der ambitionierte Etienne Schneider wird seinen Traum vom ersten Mann wohl vergessen, als Wirtschaftsfachmann außerordentlich wertvoll für Regierungen jedweder Couleur. Asselborn wie gehabt. Wenn das Volk das will, warum nicht. Vielleicht nicht die Konstellation der Zugewanderten, doch Altluxemburger, die in ihrer Mehrzahl nicht dem linken Lager angehören, jedoch gerne die halblinken als Juniorpartner akzeptieren, werden diesem Seitensprung ins Lager zwei weniger beliebten Parteien nicht nachtragen und sich die Tage einer wohlumsorgten Juncker ähnlichen Führung zurückwünschen. Frühere gegensetzliche Standpunkte werden leicht überwunden und wieder in Friede Freude Eierkuchen münden. In der Politik, ein altes Sprichwort, gibt es keine Freundschaft, nur Zweckbündnisse. Ein Ministerposten ist auch etwas schönes!

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