Die CGFP fordert ein Dringlichkeitstreffen mit Premierminister Xavier Bettel. Bei diesem Treffen soll es um die umstrittenen Punkte der Reform im öffentlichen Dienst gehen. In diesem Zusammenhang hatte die CGFP bereits alle Parteien mit Bitte um eine Stellungnahme bis zum 19. Februar angeschrieben. Inzwischen wurden einige Treffen mit Parteien vereinbart. Die Regierung habe sich letzte Woche auch endlich dazu durchgerungen, auf das Schreiben der CGFP zu antworten.

Unterzeichnet sei das Schreiben von Premier Xavier Bettel und Innenminister Dan Kersch. Diese würden den Standpunkt vertreten, dass die strittigen Punkte erst im Rahmen der Verhandlungen über das nächste Gehälterabkommen bereinigt werden sollen. Hiermit gibt sich die CGFP nicht zufrieden. Sie erinnert daran, dass die umstrittene 80-80-90-Regelung nicht im Rahmen der Gehälterverhandlungen zustande kam, sondern als Kompromiss bei der Umsetzung der Dienstrechtsreform.

Für die CGFP ist die Vermischung von Gehälterreform und Dienstrechtreform ein “No-Go”. Aus diesem Grund habe man als national repräsentative Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ein Dringlichkeitstreffen mit Xavier Bettel beantragt. An den Premierminister richtet sich der Appel, er solle sich zu einer Richtigstellung bekennen.

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel


Please enter your comment!
Please enter your name here