Die nationalen Ziele im Bereich der Bio-Landwirtschaft sind hoch gesteckt: Die bisher für biologische Agrikultur genutzte Fläche umfasst lediglich 4,6 Prozent des gesamten für landwirtschaftliche Zwecke zur Verfügung stehenden Areals in Luxemburg; dies bei hoher und steigender Nachfrage.

Diese Fläche, so Landwirtschaftsminister Romain Schneider im Rahmen einer Zusammenkunft mit der Genossenschaft für biologische Landwirtschaft BIOG, die Ende vergangener Woche stattfand, soll bis zum Jahr 2025 auf 20 Prozent anwachsen.
Um dieses Ziel zu erreichen, so der Minister, soll ein nationaler Aktionsplan ausgearbeitet werden. Dies soll in enger Absprache mit allen Beteiligten, zu denen BIOG auch zählt, geschehen.

Nationaler Aktionsplan in Ausarbeitung

Die nach biologischen Kriterien arbeitenden Landwirte und Bienenzüchter, so Romain Schneider, seien eine wichtige Quelle der Inspiration für alle Betriebe, die ihre Produktion auf nachhaltige Verfahren umstellen wollen.

Um in der Frage weiterzukommen, müssten die Erwartungen der Produzenten und jene der Konsumenten zusammengeführt werden und Mehrwert auf allen Stufen der Produktion geschaffen werden.

2 Kommentare

  1. Besonders der letzte Abschnitt gefällt. Klingt wie ein Satz aus dem Lehrbuch des Kapitalismus. Bitte den Mehrwert einer intakten Natur nicht aus den Augen zu verlieren.

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