Die 250 Elektro-Roller, die die Firma Bird vor Kurzem in der Hauptstadt verteilt hat (das Tageblatt berichtete), werden wieder eingesammelt. Das teilt die Stadt Luxemburg am Donnerstag (17.10.) mit.

Nach einem Treffen im Rathaus zwischen der Stadt und der Firma Bird Rides ist man übereingekommen, dass das Unternehmen ab heute Nacht die E-Roller wieder einsammelt. “In den nächsten zwei Tagen werden alle Fahrzeuge entfernt”, erklärt Luxemburg-Stadt.

Aus Angst vor Vandalismus und Unfällen hatte die Gemeindeverwaltung bisher allen Anträgen von E-Scooter-Verleihern eine Absage erteilt. Die Firma Bird Rides, die ihren Sitz in Kalifornien hat, hat ihre Roller einfach verteilt, ohne vorher zu fragen. Daraufhin war die Beschlagnahmung der Fahrgeräte angedroht worden, die das Unternehmen auch für einen Stückpreis von knapp 1.300 Dollar verkauft. fgg


Lesen Sie dazu auch das Editorial von Philip Michel.

Fluch und Segen: Siegeszug der E-Roller, auch in Luxemburg

10 Kommentare

  1. Sehr gute Entscheidung. Niemand braucht die Sharing Economy. Diese baut auf die freiwillige Selbstausbeutung der Angestellten (Uber, AirBnB, Juicer für Roller, usw.)

    • 1 Eur zum entsperren, 35 Cent die MInute. bei geschätzten 15 Minuten machen das 6.25 vom P und R bis zum Arbeitspplatz. Zweimal am Tag: 12,50. Im Monat: 250 Eur.
      Ist alles andere wie billig….

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