Parallel stattfindende Baustellen an wichtigen Durchfahrtsstraßen könnten die Ortschaft in totales Chaos stürzen. Diese Befürchtung hegt die politische Opposition. Bürgermeister John Lorent (LSAP) spricht von billiger Panikmache. 

Von Lucien Montebrusco

Kayl ist seit jeher eine Transitgemeinde, morgens und abends eine Staukommune. Seit wenigen Tagen sorgt die Teilsperrung einer der drei Zufahrtsstraßen nach Kayl für noch größere Verkehrsprobleme. Bis zum 29. Mai ist das Teilstück der rue Principale zwischen der rue Neuve und der Zufahrt zum Cactus-Supermarkt wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Die Straßenbauverwaltung erneuert den arg strapazierten Straßenbelag. Der Durchgangsverkehr wird über den „Käler Poteau“ umgeleitet bzw. über die rue Thomas Byrne, rue Pierre Schiltz, rue du Faubourg und Grand-rue, um dann über den Kreisverkehr in die rue de Noertzange Richtung Autobahn zu münden.

Dass diese Arbeiten anstehen würden, war bekannt. Ebenso, dass zur Erneuerung der Gasleitungen und der Wasseranschlüsse in der rue du Faubourg auch diese zweite wichtige Verkehrsader gesperrt werden muss. Man werde sich mit Sudgaz verständigen, um parallele Baustellen zu vermeiden, hatte es bereits während der Gemeinderatsitzung am 28. März geheißen.

Flyer sorgt für Unruhe im politischen Mikrokosmos

Vergangene Woche informierte das Gassyndikat die Bewohner der Faubourg-Straße darüber, die Baustelle vor ihrer Haustür würde am 3. Juni beginnen. Das Informationsblatt sorgt nun für Unruhe im politischen Mikrokosmos von Kayl. Die DP-Räte Romain Becker und Patrick Krings befürchten das totale Chaos, sollte die Baustelle in der rue Principale bis zum 3. Juni nicht abgeschlossen sein. Hinzu kommt, dass am 4. Juni der Kayler Straßenverkauf ansteht und somit auch die Grand-rue für den Verkehr geschlossen wäre.
Bürgermeister John Lorent spricht von billiger Panikmache seitens der Opposition. Mit Sudgaz sei klar vereinbart worden, dass die Baustelle in der rue du Faubourg erst nach Abschluss der Arbeiten in der rue Principale beginnen würde. Das habe er auch anlässlich der Gemeinderatssitzung gesagt.

Angekündigter Abschluss der Arbeiten in der rue Principale ist der 29. Mai. Mit dem Geschäftsverband wurde vereinbart, die Straße im Zentrum der Ortschaft am 4. Juni erst ab 8.15 Uhr zu schließen. Auf keinen Fall würden beide Baustellen parallel stattfinden, so Lorent.

Einen Vorteil für die Einwohner von Kayl und Tetingen hätte die Gleichzeitigkeit dieser Instandsetzungsarbeiten dennoch. Sie hätten endlich ihren verkehrsberuhigten Wohnort, von dem sie seit langem träumen.

6 Kommentare

    • Genau,ich habe mit einer Busfahrerin,hier aus der Aisne gesprochen,sie war vor kurzer Zeit mit einer Reisegesellschaft ins Ländle gefahren……..,,plus jamais ça,c’est le b…. complet,,war ihr Kommentar!Jaja,Bausch macht’s möglich..oder unmöglich,je nachdem!

      • So werden wohl viele ausländische Touristen denken, wenn sie von einer Umleitung in die andere umgeleitet werden und ihr Navy streikt!

  1. Ech fannen et traureg wann Tageblatt aus den Leit hirem Problem eng bëlleg politesch Story mëscht.Eng seriéis Analyse vun der Verkéierssituatioun am Keeldall an doriwwer schreiwen wier villäicht méi nëtzlech fir dat sech eppes bei eisem Verkéiersminister an bei der Eisebunn deet.Dat doten war en Artikel deen kenn Mënsch braucht.

  2. Wat soll sech dann w.e.g. bei eisem Verkéierminister doen? Radaren (fix, mobil a strecken-) Vitesse Limitatiounen, Iwerhuelverbuet, alles elektresch, Autoen, Veloen an Trottinetten, öffentlechen Transport (dee kee wëllt) Chantier’en a.e.w. You name it. An dât alles net nëmmen am Keeldall mee am ganze Land.
    A genau dât fannen ech traureg a beweist seng total Inkompetenz.

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