Abdulmohsen Al-Sheikh, der Besitzer des Grand Hotel Kempinski in Genf, wurde in Saudi-Arabien verhaftet. Das meldete die Schweizer Zeitung Tribune de Genève am Dienstag in Berufung auf zwei verschiedene Quellen. Das Besondere: Al-Sheikh besitzt das Hotel über eine Gesellschaft nach luxemburgischem Recht, die Société Hôtelière de la Pétrusse SA.
Thierry Lavalley, der zuständige Direktor der Firma Le Palace Genève SA, sagt, er sei sich der Situation nicht bewusst und wolle keine Kommentare abgeben.
Teil einer Säuberungsaktion
Der Saudi wurde als Teil einer Säuberungsaktion verhaftet. Kronprinz Mohammed bin Salman, der die Aktion leitete, behauptet, die Korruption im Königreich bekämpfen zu wollen. Mehr als zweihundert saudische Persönlichkeiten wurden Anfang November bereits verhaftet.
Die Familie Al-Sheikh hat im September 2004 für rund umgerechnet 257 Millionen Euro das Grand Hotel Kempinski, das größte Fünf-Sterne-Hotel der Schweiz, erworben. Das Noga Hilton, wie es damals hieß, gehörte dem Entwickler Nessim Gaon, bevor es 2001 an UBS und BNP Paribas verkauft wurde.
Kempinski Hotels SA übernahm 2006 die Leitung des Hotels. Die 1897 in Berlin gegründete Kette, deren Hauptsitz sich in Genf befindet, umfasst fast 80 Einrichtungen, darunter das Mirador in Mont-Pèlerin und das Grand Hôtel des Bains in Sankt-Moritz. Für das Grand Hotel Kempinski arbeiten 400 Personen.











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