Die Ermittlungen um den Frontal-Crash zwischen zwei Zügen, der sich am 14. Februar 2017 zwischen Bettemburg und Zoufftgen ereignete und bei dem ein Lokführer ums Leben kam, sind so gut wie abgeschlossen. Das berichtet das Lëtzebuerger Journal heute unter Berufung auf die Luxemburger Staatsanwaltschaft. So sei der letzte Bericht eines Schweizer Sachverständigen vergangene Woche an den zuständigen Untersuchungsrichter gegangen.

Zudem sei auch ein internationales Rechtshilfeersuchen in den USA umgesetzt worden, um an die Messenger-Daten des bei dem Zusammenstoß getöteten Lokführers zu gelangen. Der Untersuchungsrichter könne jetzt Ergebnisse analysieren und an die Staatsanwaltschaft weiterreichen.

Im weiteren Verlauf der Ermittlungen müsse abschließend entschieden werden, ob weitere Personen angeklagt werden, denen eine eventuelle Verfehlung vorgeworfen werden kann – oder ob das gesamte Verfahren eingestellt wird, schreibt das Journal.

Vor einem Jahr hatte das Ministerium für Infrastruktur einen Zwischenbericht veröffentlicht (das Tageblatt berichtete).

 

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