Augenzeugen zählten zeitweise bis zu 20 Fahrzeuge, wie der Trierische Volksfreund berichtet: In Trier hat eine Verfolgungsjagd auf einen fliehenden Autofahrer, der sich zunächst einer Kontrolle entzogen hatte, selten gesehene Ausmaße angenommen. Zumindest außerhalb von Kinosälen.

Ein 29-Jähriger in einem als gestohlen gemeldeten Audi war am Mittag in Welschbillig (Kreis Trier-Saarburg) vor einer Kontrolle geflüchtet – “mit höchsten Geschwindigkeiten”, wie ein Polizeisprecher zitiert wird. Das Fahrzeug wurde wohl erkannt, obwohl es Luxemburger Kennzeichen trug – deren Verschwinden von einem anderen Fahrzeug heute bemerkt und gemeldet wurde.

Einige Kilometer auf den Tacho geschafft

Dabei führte die wilde Fahrt über die B51 in Richtung Trier entlang der Bitburger Straße, danach über die B53 in Richtung Biewer bis zur Ehranger Brücke. Kurz darauf sei der Audi-Fahrer auf die B52/L151 bis zur Abfahrt der Mülldeponie Mertesdorf gerast. Von dort aus ging es ins Ruwertal und über Korlingen zurück nach Trier. Im Aveler Tal habe die Polizei schließlich das verlassene Fahrzeug gefunden.

In der Nähe konnte die Polizei dann den Fahrer festnehmen.

Im Verlauf der Verfolgung kamen mehr als 30 Polizeifahrzeuge sowie ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Dabei kam es zu drei leichten Verkehrsunfällen, schreibt der Volksfreund. Dabei sei aber niemand verletzt worden.

Die Polizei ermittelt nach der Verfolgungsjagd unter anderem wegen mehrfachen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zudem wollen die Beamten herausfinden, wie der Mann in den Besitz des geraubten Fahrzeugs kam. fgg

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