Die Aufräumarbeiten nach dem Tornado von Freitagabend gehen auch am Sonntag weiter. 100 Feuerwehrleute sind gerade im Einsatz und kontrollieren ein Haus nach dem anderen.

314 Adressen haben nach dem Tornado am Freitagabend Schäden gemeldet. Das bedeutet für die Feuerwehrleute, dass sie ein Haus nach dem anderen kontrollieren müssen. Schon den ganzen Samstag lang haben sie gearbeitet und auch am Sonntag geht die Arbeit noch weiter. Wie die Krisenzelle der Regierung am Sonntagmittag meldet, sind gerade 100 Feuerwehrleute aus 20 verschiedenen Ortschaften im Einsatz.

Sie werden von 40 Soldaten und einer ganzen Reihe Polizisten unterstützt. 57 Menschen hatten am Samstagabend kein Dach über den Kopf und mussten an anderer Stelle untergebracht werden. Laut Krisenzelle sollen so viele wie möglich am Sonntagabend nach Hause gehen dürfen.

Häuser ohne Dach haben Priorität

Im Moment werden 15 Häuser gleichzeitig abgearbeitet. Innenministerin Taina Bofferding meinte bei einer Pressekonferenz am Samstagabend, dass bis Sonntagabend alle Häuser kontrolliert sein sollen. Bis Samstagabend hatten die Einsatzkräfte gerade einmal ein Fünftel der gemeldeten Adressen geschafft.

Prioritär werden die Häuser kontrolliert, auf denen sich kein Dach mehr befindet. Diese werden abgedeckt und abgedichtet, damit es nicht ins Innere hineinregnet. Danach folgen die Gebäude mit kleineren Schäden. Personen, die eine psychologische Unterstützung wünschen, können sich auch noch am Sonntag bei der Krisenhotline unter der Nummer 80 02 80 80 melden. Sie wird wohl noch die nächsten Tage erreichbar bleiben.

 

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