Die mit einer gewissen Spannung erwartete Sitzung des „Comité permanent du travail et de l’emploi“ (CPTE), die am Montag im Arbeitsministerium stattfand, dauerte zumindest gut zwei Stunden, was darauf hindeutet, dass Arbeitgeber und Gewerkschaften miteinander geredet haben. Die beiden Kontrahenten der letzten Wochen vereinbarten nach der Sitzung Stillschweigen über ebendiese; lediglich Arbeitsminister Dan Kersch gab eine kurze Erklärung ab, ohne allerdings auf Details einzugehen.

Es sei der Beginn einer großen Diskussion über die entsprechenden Inhalte des Regierungsprogramms, so der Minister; es sei aber noch zu früh, um über Texte bezüglich Arbeitsrecht, Arbeitszeiten usw. zu diskutieren. Angesichts der harten Auseinandersetzungen der letzten Zeit sei das Klima verhältnismäßig gut gewesen.

Neben dem Arbeitsminister nahmen für die Regierung Familienministerin Corinne Cahen sowie Vertreter der Arbeitsmarktverwaltung ADEM an der Sitzung teil. Die OGBL-Delegation wurde durch die designierte Präsidentin der Gewerkschaft, Nora Back, angeführt. Der aktuelle Präsident André Roeltgen nahm nicht an der Sitzung teil. Er hatte sich in letzter Zeit mehrere Scharmützel mit dem UEL-Vertreter Buck geliefert. Als zweite repräsentative Gewerkschaft war der LCGB im Arbeitsministerium dabei.

In diesem Monat soll noch eine weitere Sitzung des CPTE einberufen werden.

1 Kommentar

  1. Alles nur ein großer Bluff. Die UEL weiß ganz genau, dass sie definitiv nicht am längeren Hebel sitzt. Keine luxemburgische Regierung wird es sich mit den Gewerkschaften verderben wollen, repräsentieren diese doch das Wahlvolk.

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