Wenn alle Fahrer auf der Autobahn etwas langsamer machen, kommen sie insgesamt besser voran, als wenn zwischen den einzelnen Fahrzeugen (und Spuren) eklatante Geschwindigkeitsunterschiede bestehen – diese Erkenntnis aus der Verkehrsforschung wurde zur Basis eines Tests auf den Autobahnen A6 und A1 von der belgisch-luxemburgischen Grenze (Sterpenich) bis zum Autobahnkreuz Kirchberg. (Das Tageblatt berichtete.)

Das seit Anfang Juni (und nur während der morgendlichen Hauptverkehrszeit) laufende Experiment ist laut einer Mitteilung der Straßenbauverwaltung bisher “sehr ermutigend” verlaufen: “Der Verkehr ist dank einer Harmonisierung des Verkehrsflusses sowie einer Begrenzung von Spurwechseln und einer Reduzierung plötzlicher Bremsmanöver flüssiger geworden. Auch die Reisezeit und das Unfallrisiko wurden reduziert.”

Darum und um mehr Daten zu sammeln, wird die Testphase auf diesen Autobahnen bis zu den Weihnachtsferien verlängert – aber nicht an Feiertagen und in den Schulferien. Das teilt die Verwaltung am Montag (16.9.) mit. Eine erste detailliertere Bewertung soll dann Anfang 2020 vorgelegt werden.

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