Der luxemburgische Wohnungsbaufonds („Fonds du logement“) wurde um 800.000 Euro betrogen. Fonds-Präsidentin Diane Dupont bestätigte die RTL-Nachricht gegenüber dem Tageblatt.

„Um die 800.000 Euro“ seien nach Polen überwiesen worden, erklärte Dupont. Das sei in zwei Etappen geschehen. Laut RTL haben die Täter sich als Partnerfirma des Fonds ausgegeben und die Überweisung des Geldes auf ein polnisches Konto gefordert. Der Betrug fiel erst auf, als sich die richtige Firma beim Fonds meldete und nach dem Geld fragte.

Details könne sie noch keine nennen, meinte Dupont, da der Betrug erst am Montagabend aufgefallen ist. Auch wann es zum Betrugsfall kam, wollte sie wegen der laufenden Ermittlungen nicht sagen. Der Vorfall sei der Polizei aber am Montag sofort gemeldet worden. Wohnungsbauministerin Sam Tanson („déi gréng“) wollte sich nicht äußern. Sie überlasse die Kommunikation der Präsidentin des Fonds. Auch sie meinte, dass bisher noch vieles unklar sei, weil der Betrug gerade erst aufgefallen sei.

Der Wohnungsbaufonds ist ein staatlicher luxemburgischer Fonds, der geförderte Wohnungen und Häuser für sozial schwächere Haushalte baut. Der „Fonds du logement“ verwaltete im Jahr 2017 Grundstücke im Wert von fast 80 Millionen und Gebäude im Wert von 260 Millionen Euro. Er geriet in den letzten Jahren wegen struktureller Probleme und wechselnder Führungen immer wieder in die Schlagzeilen.

26 Kommentare

  1. Komesch
    Et schengt jo dann wi wann dat üblech wier datt eng letzebuerger Firma e Konto a Polen hätt. Oder firwat huet een do net de Reflex nozefroen bei der Firma? oder schafft di Firma etwa mat polnische Sub-unternehmer fir Dumpingpräisser? et wier mol interessant deene Froen nozegoen.

  2. Bei aner Institutiounen muss d‘Kontosnummer an de Besëtzer vum Kont iwwerpréift ginn, iert 1 Cent dierf iwwerwise ginn.

    Da feelen elo dem FDL elo wuel 800.000 an der Kees…..

    Deemnächst sinn da wuel erëm Personal Changementer ugesot …..

  3. Vläicht sollt de Fonds de Logement elo mol de Service vun engem “Grand Voyant Medium” benotze fir Kloerheet an der doter Saach ze kréie? Well dee “Beruffsstand” genéisst zu Lëtzebuerg och nach ëmmer d’Fräiheet fir riicht weider kleng Käertercher, déi richteg Wonner verspriechen, an d’Bréifkëschten ze verdeelen, an der Hoffnung, dass nees schnell e Fësch ubäisst…

  4. 1.ween huet dei facture kontrolleiert
    2.ween huet dei uabecht vergin
    3.ween huet facture als gutt geheecht
    4.ween huet den payement gemeet
    5. ass do keng contre signature

    Ech fannen dass do awer egal waat gemeet gin ass oder do bereichert een sech wou do matt am coup ass
    Do mussen elo Kepp rullen an mei wei een kapp

  5. Dat doten nennt een Onfäegkeet à l’outrance, wei ass et méiglech dat esou e Betrag an d’AUSLAND iwwerwise get, wann d’Firma dei hei geschaft het net vun do komm..well soss ass alles méiglech….eng Staatsverwaltung wei an Afrika…awer villäicht kereie mer d’Suen zereck, wer’s glaubt wird selig..

  6. noch mal glueck gehabt dass es keine 8 milliarden waren.wenn jeder jeden kennt und alles so ein bisschen vage gehandhabt wird und kontrollmechanismen zwar bestehen,aber nur circa angewendet werden dann besteht die gefahr dass ein ganz grosser finanzskandal moeglich wird.man sollte wachgeruettelt sein.guter wille,zuviel gefaelligkeit und zuviel pragmatismus koennen machmal nicht zielfuehrend sein.800000 euro oder sogar 41 millionen euro mehr oder weniger in der staatskasse sind doch eh kein thema.es sei an all die ahnungslosen bei der geheimdienstaffaire errinnert.

  7. Daat kann ëtt nëtt ginn,
    waat setzen do an der Verwaltung vir Beamten ?
    déi onkompetent Figuren do sollen direkt entloos ginn.
    Wou ass dann eng Stellungnahm vum zoustänegen Minister,
    een Gewurschtels sonnergleichen, Kontrollen inexistent,
    asw. Armselige Staatsbetrib.

  8. Et mengt een grad déi Poste wäre besât vu Kanner aus der Spillschoul.
    Wat soll dât, firwât net et wärt schons richteg sin a wann net, et si jo net meng Suen a mir geschitt jo souwisou
    néischt. Foutèse totale.

  9. Eng Partnerfirma vum “Fonds du logement” aus Polen!!
    Firwat dat? Huet des Firma eventuel zu Dumpingpreisser hei zu Lëtzebuerg geschafft. Oder get et een aneren Grond wéi Dumpingpreisser?
    Huet des Firma dann och eng TVA-Nummer hei zu Lëtzebuerg?
    Misten dann net och d’Suen op een Kont vun deser Firma hei zu Lëtzebuerg iwerwiesen gin. Clochemerle puer !!!!
    D’Madame kuckt echt net gut dran. Sie deet mir leed. Awer trotzdem, eigenlech misst se drun gleewen. Leider.

  10. Dumpingpreisser hei zu Lëtzebuerg geschafft.
    Na klar und dann für teures Geld hier verscherbelt, vielleicht hat jetzt einer der Mitarbeiter vom FDL ein neus Haus als Feriendomizil in Polen mit Privatstrand oder ähnliches.
    Wenn wir uns als Person so etwas erlauben würden dann säßen wir schon lange in Untersuchungshaft.
    Ich frage mich manchmal welche IQ man haben muß um erstens so eine Stelle zu bekommen oder zweitens so dämlich zu sein eine Summe von € 800.000,– ( achthundert Tausend ) ohne Kontrolle so mir nichts dir nichts ins Ausland zu transferieren, fragt da keiner nach so etwas kommt doch nicht jeden Tag vor.

  11. Also stümperhafter geht’s nicht! Einfach mal so 800.000 Euro. unkontrolliert auf ein falsches Konto überweisen, das verstehe wer kann. Und das Ganze noch in 2 Etappen! Ein Skandal. Da muss es doch eine/n Verantwortliche/n geben. Leben wir hier etwa in Schilda? Diese Präsidentin ist unhaltbar. Nun ist die Ministerin gefordert !

  12. Nun ist die Ministerin gefordert !
    Die ist auch nicht intelligenter, guckt euch doch Haufen an den wir mit unseren Steuergeldern finanzieren jeder halbwegs gebildete Mensch arbeitet besser.

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