Sie haben es geschafft: Der syrische Flüchtling Abdul Saymoa und der deutsche Bauer Mathias Riehm stellen im Saarland arabischen Käse her – jeden Tag fast eine halbe Tonne.

Stolz steht Abdul Saymoa (28) in der Käserei in Wustweiler. Das 2.500-Einwohner-Dorf liegt rund hundert Kilometer weit von Esch/Alzette entfernt im Saarland. Die Kühlschränke sind voll mit in Gläsern abgefüllten syrischen Käsearten. Sie heißen: Sourki, Baladia oder Chalali. Mit und ohne Gewürze eingelegt in Olivenöl darf Käse in der syrischen Küche nicht fehlen. Alles ist blitzblank. Draußen steht der Kleintransporter mit dem Schriftzug „Cham Saar“. Abdul Saymoa ist die Gelassenheit in Person. Nichts deutet auf das hin, was hinter ihm liegt.

Bei seiner ersten Flucht verlässt er seine Heimat ...

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