Die luxemburgische Fußballnationalmannschaft hat auch die zweite Bewährungsprobe in der Nations League bravourös gemeistert. Am Dienstagabend gab es in San Marino einen 3:0-Sieg gegen die Gastgeber. Durch das 0:0-Remis zwischen Moldawien und Weißrussland schafften die “Roten Löwen” den Sprung an die Spitze der Gruppe 2 der Division D. Maxime Chanot, Aurélien Joachim und Danel Sinani trafen für die FLF-Auswahl. Es war zudem das vierte Länderspiel in Folge ohne Gegentor.

Im Vergleich zum 4:0-Sieg am vergangenen Samstag gegen Moldawien hatte Nationaltrainer Luc Holtz vier Veränderungen an der Startelf vorgenommen. Die Mannschaft lief in einem 4-3-3-System auf. Kevin Malget, Lars Gerson, David Turpel und Gerson Rodrigues wurden durch Chris Philipps, Leandro Barreiro, Dan da Mota und Aurélien Joachim ersetzt.

Das FLF-Team erarbeitete sich gleich das bestmögliche Szenario. Mit ihrer ersten Chance erzielten die Luxemburger in der 8. Minute die Führung. Eine Flanke konnte der san-marinesische Torwart noch abwehren, gegen den Flachschuss des aufgerückten Innenverteidigers Maxime Chanot hatte Benedettini jedoch keine Chance.

Die “Roten Löwen” hatten die hellblaue Wand durchbrochen. Die Heimelf verteidigte während der gesamten Partie mit Mann und Maus. Viel Platz blieb den luxemburgischen Angreifern im Strafraum nicht gegen die Sechser-Abwehrkette. Nach 45 Minuten hatte die FLF-Auswahl einen Ballbesitzanteil von 72 Prozent und eine Passgenauigkeit von 91 Prozent.

Doch die San-Marinesen zu überwinden, blieb weiter schwer. Sinani (25. und 42.), O. Thill (27.), Joachim (34.) und Da Mota (41.) konnten die Kugel nicht hinter die Linie bringen. Kurz vor der Pause wurde der san-marinesische Block jedoch ein zweites Mal überwunden. Nach einem Pass in die Tiefe von Philipps schnappte sich Joachim das Leder und versenkte den Ball zum 2:0 (45.).

In der Halbzeitpause nahm Luc Holtz zwei Wechsel im Mittelfeld vor. Mario Mutsch und Vincent Thill ersetzten Olivier Thill und Leandro Barreiro. Mutsch wurde damit mit 99 Einsätzen zum alleinigen Rekordnationalspieler und überholte im Stadio Olimpico Jeff Strasser.

Sinani. Wer sonst?

Erst fünf Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Da Mota einen Schuss an den Pfosten setzte. Nur zwei Minuten später entschieden die Luxemburger die Partie mit dem 3:0 endgültig. Vincent Thill, der sofort nach seiner Einwechslung stark agierte, bediente Sinani, der mit einem Linksschuss den san-marinesischen Torwart überwand. Der F91-Spieler ist derzeit der Mann der Stunde. Nach seinen zwei Toren in der Europa League gegen Cluj und seinem starken Auftritt gegen Moldawien (1 Tor, 2 Vorlagen) war der 21-Jährige auch am Dienstagabend wieder Gold wert.

Danach verwaltete Luxemburg den Vorsprung mit extrem hohem Ballbesitzanteil und sicherte sich seinen dritten Länderspielsieg in Folge.

Statistik:

San Marino: Benedettini – Battistini, Brolli, D. Simoncini, Palazzi, Grandoni – Berardi (72. Tomassini), Golinucci (88. Lulinei), Giardi, Rinaldi – Vitaioli

Luxemburg: Moris – Jans, C. Martins, Chanot (70. Jänisch), Carlson – Barreiro (46. Mutsch), Philipps, O. Thill (46. V. Thill) – da Mota, Joachim, Sinani

Schiedsrichter: Glova – Ferenc, Kovac (alle Slowakei)

Gelbe Karten: D. Simoncini, Berardi, Battistini, Giardi – V. Thill

Torfolge: 0:1 Chanot (8.), 0:2 Joachim (45.), 0:3 Sinani (52.)

Beste Spieler: Benedittini – C. Martins, Sinani, Philipps

Tabelle der Gruppe 2 der Division D:

1. Luxemburg (2 Spiele, 6 Punkte, 7:0 Tore)
2. Weißrussland (2, 4, 5:0)
3. Moldawien (2, 1, 0:4)
4. San Marino (2, 0, 0:8)

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