Der übliche Andrang – und etwas mehr – füllte die Ausstellungsräume der Luxemburger Autohäuser. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren herrschte schon am Samstagvormittag beim Autofestival Hochbetrieb. Am Sonntag war laut Aussagen der Verkäufer in einigen Häusern “die Hölle los”. Das Tageblatt hat sich umgehört.

Alle Erwartungen übertroffen hat das Publikumsinteresse bei den Marken der VW-Gruppe. Mit Modellen wie Audi A8, A7 Sportback, RS4 Avant, VW Polo, T-Toc, Seat Arona und Skoda Karoq hat die VW-Gruppe heiße Eisen im Feuer, die jetzt ihr erstes Festival erleben. Wie man uns mitteilte, liegen die Verkäufe dieses ersten Wochenendes klar über denen vom letzten Jahr. Sogar bei den Luxusmarken Bentley und Lamborghini gab es mehr Besucher als sonst.

Andrang bei BMW

Auch bei BMW sah man sich angenehm überrascht von einem riesigen Publikumsandrang und Kaufabschlüssen, die weit über denjenigen des ersten Wochenendes des Festivals 2017 liegen. “Einen solchen Andrang habe ich während der acht Festivals, bei denen ich mitmache, noch nicht erlebt”, meinte ein Verkäufer an der route de Thionville. Bei BMW waren es vor allem die SUV-Modelle mit den Reihen X1, X2 und X3, die im Mittelpunkt standen.

“Enorm viele Leute und bestens informierte Kunden, die wissen, was sie wollen”, so lautet das Fazit von Raphaelle Polly bei Autodis in Foetz. Erwartungsgemäß äußerst erfolgreich war Hyundai mit seinem umfangreichen Angebot, Honda startete sehr gut bei Autodis in Mersch und erfreulich gut schlugen sich die neuen Subaru und Mitsubishi. Bemerkenswert war, wie gut viele Kunden informiert waren und die Showrooms mit festen Vorstellungen betraten in puncto Auto und Ausstattung, die sie sich wünschten.

Überaus positive Signale

Die Luxemburger Festival-Formel erneut bestätigt sah Benji Kontz von Jaguar und Land Rover, wobei seiner Meinung nach die Mischung von tatsächlichen Käufern und Interessenten an den einzelnen Marken eines der treibenden Elemente unseres Festivals ist. Auch Herr Kontz sah das erste Wochenende publikums- und verkaufsmäßig weit über dem des Vorjahres. Die Tendenz hin zu einem guten Festival sieht sich an diesen ersten beiden Tagen vollauf bestätigt. Bei Jaguar waren E-Pace und X-E, bei Range Rover der Velar und bei Aston Martin der Vantage – Letzterer als “Avant-première” exklusiv in Luxemburg zu sehen – die Publikumsmagneten.

Die gleichen positiven Signale gab es bei Renault in Gasperich, wo besonders am Samstagmorgen unerwartet und außergewöhnlich viel los war, was sich dann auch gestern fortsetzte. Wie viele Alpine A110 denn in den ersten beiden Tagen gekauft wurden? Das waren vier, erzählte man uns bei Renault, wo, nebenbei gesagt, schon 40 Alpine A110 seit Markteinführung bestellt worden sind. Bei Citroën sind es die DS7, C3 Aircross und C3, die sich am besten verkauften an diesen beiden ersten Tagen, die alle Erwartungen des Hauses übertrafen.

“So ein Wochenende beim Autofestival habe ich noch nie erlebt”, meinte Marc Devillet, CEO von Autopolis. “Unsere Verkäufe liegen weit über denen des Vorjahreszeitraums.” Den größten Boom erlebte Volvo mit den XC40 und XC60, allgemein lag der Trend hauptsächlich bei SUV-Modellen, wie den Opel Grandland und Crossland und dem Alfa Stelvio. Und der Jeep Compass ist jetzt auch beim Publikum angekommen, heißt es bei Autopolis. Und die Benziner sind im Aufwind, wie man uns bestätigte.

3 Kommentare

  1. Et gëtt héich Zäit fir eng Congestion charge fir an d’Stad ze fueren.
    Am beschten eng déi nom Gëft an nom Gewiicht berechent gëtt, dann huet et sech séier ausgeSUVt.

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