In Kooperation mit staatlichen und privaten Partnern treibt Jaguar Land Rover das autonome Auto weiter voran: Der größte britische Automobilhersteller steht an der Spitze des neuen Autoplex-Projekts, das seine Arbeit aufgenommen hat. In dem 4,7 Millionen Pfund Sterling (circa 5,4 Millionen Euro) schweren Konsortium haben sich staatliche Stellen des Vereinigten Königreichs und Unternehmen zusammengeschlossen, um weitere Fortschritte bei selbstfahrenden Fahrzeugen zu erzielen. So sollen die autonom agierenden Autos beispielsweise uneinsehbare Kreuzungen überblicken oder durch Hindernisse hindurchschauen können.

Jaguar Land Rover hat in dem Projekt die Führungsrolle übernommen. Es untersucht Technologien für Konnektivität, Automatisierung und Echtzeit-Überwachung, damit selbstfahrende Autos frühzeitiger und umfassender mit Informationen versorgt werden. Auf diese Weise können autonome Fahrzeuge mit anderen Verkehrsteilnehmern oder auch mit außerhalb des Blickfelds befindlichen Hindernissen „kommunizieren“. Der Datenaustausch erlaubt dann beispielsweise rechtzeitige Fahrstreifenwechsel oder die eigenständige Bewältigung komplizierter Kreisverkehre.

Das Autoplex will die Technologien sowohl durch Computersimulationen als auch durch Praxistests auf Schnellstraßen oder in den Städten der West Midlands erforschen und weiterentwickeln. Dem im März gegründeten Konsortium gehören neben JLR unter anderem Highways England, Siemens, Transport for West Midlands und Warwick Manufacturing Group (WMG) als Teil der University of Warwick an. Das Gemeinschaftsprojekt hat sich im Rahmen der dritten Förderrunde der britischen Innovationsagentur Innovate UK etabliert.

(ampnet/jri)

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