Opel nutzt die IAA 2017 für die Ankündigung des ersten Plug-in-Hybrids in der Geschichte der deutschen Traditionsmarke, die inzwischen Teil der französischen PSA-Gruppe geworden ist. In Anwesenheit von Carlos Tavares, dem PSA-CEO, präsentierte Opel-Chef Michael Lohscheller am Vormittag des ersten IAA-Tages drei Weltpremieren.

Ab Mitte Oktober wird das SUV-Segment der Marke durch den neuen Opel Grandland X erweitert. Bestens geeignet sowohl für die Stadt als auch für einen Ausflug in das Gelände besticht der neue Grandland X durch seine Sportlichkeit, die sich in seinem dynamischen Styling eines lässigen Offroad-Looks wiederfindet. Der neue Opel startet zunächst mit zwei Motor-Varianten, je einem Diesel und einem Benziner. Lohscheller kündigte aber allen Unkenrufen zum Trotz nicht nur einen neuen Spitzendiesel mit einer Achtstufenautomatik an, sondern eben auch den ersten Plug-in-Hybrid der Rüsselsheimer Marke. Der Einstiegspreis des Grandland X wird bei 23.700 Euro liegen.

Opel erhofft sich einiges von der größten Modelloffensive der Unternehmensgeschichte, in der der Grandland X lediglich eine von insgesamt sieben Neuheiten im Jahr 2017 ist. Und die ersten Zahlen stützen diesen Optimismus. Für den kleinen Bruder Crossland X stehen bereits 55.000 Bestellungen in den Auftragsbüchern der Opelaner. Auch für den neuen Insignia sind bereits über 60.000 Bestellungen eingegangen. Und die Weltpremieren von zwei Topmodellen des Opel-Flaggschiffs werden diesen Trend noch verstärken. Lohscheller präsentierte neben dem neuen Insignia Country Tourer vor allem den auf der Nordschleife erprobten Insignia GSi. Der Top-Sportler vermittelte offenbar nicht nur in der Grünen Hölle Vergnügen. Die Rüsselsheimer Vorstände blicken gemeinsam mit der PSA-Gruppe entspannt in die Zukunft: Opel ist zurück.

(ampnet/av)

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