Sportwagen wirken im Gelände etwas ratlos, wenns hart kommt, Geländewagen dagegen sind bei sportlicher Gangart nicht nur in Kurven überfordert, doch beim Porsche Cayenne liegen die Verhältnisse anders.

Der Cayenne kann Sport und Gelände, als Einziger erfüllt er den Tatbestand eines wirklichen Sportlers unter der Namensbezeichnung Sports Utility Vehicle (SUV), mit der ja heute so viele Autos auf die Leute losgelassen werden, die weder die Ansprüche “Sport” noch “Geländewagen” erfüllen und höchstens die Tauglichkeit zum Nutzfahrzeug (Utility) haben.

Beim Cayenne ist alles anders. Zwischen schön oder geräumig, schnell oder stadttauglich, spritzig oder ausdauernd, robust oder elegant braucht man bei ihm nicht zu wählen, diese Attribute vereinigen sich unter der Haube zu einem dynamischen Cocktail von Temperamentsausbrüchen, ausgereiften Manieren und selbstverständlichem Durchsetzungsvermögen. Antritts- und Durchzugsstärke, Lenkpräzision (siehe Hinterachslenkung), stabiles Brems- und optimales Federungsverhalten zeichnen den neuen Cayenne aus, wenn sich mal eine Kurve zu schnell nähert.

550 PS leistet er im Spitzenmodell und dazu eine 8-Gang-Automatik, die förmlich spürt, was in Kopf und Fuß des Fahrers vor sich geht. Ein optionales Sport-Chrono-Paket bietet drei Fahrprogramme – Normal, Sport und Sport+. Gewählt wird über einen kleinen Drehschalter am Lenkrad, wie beim 911. Bei „Sport+“ ging alles, was unter „Normal“ schon begeisterte, etwas schneller, lauter und stärker.

Dafür hat der Cayenne auch Allrad, Hinterachslenkung, Dreikammer-Luftfederung und elektrischen Wankausgleich, zudem verfügt er über neue Assistenzsysteme wie das vorausschauende Porsche InnoDrive, Abstandsregel-Tempomat oder Nachtsichtassistent. Auffallend der adaptive Dachspoiler, der sich ab 160 km/h um 6 Grad aufrichtet, im „Sport+“-Modus sogar auf 12,6 Grad und bei geöffnetem Panorama-Dach auf 19,9 Grad, um so die Luftturbulenzen zu kompensieren. Der Spoiler arbeitet auch als Luftbremse bei starkem Abbremsen zwischen 170 und 270 km/h und steigt auf 28,2 Grad, das verkürzt den Bremsweg zwar nicht enorm, aber genug, um dem Hintermann einen gehörigen Schreck einzujagen. Doch allzu nahe wird diesem Cayenne wohl kaum einer kommen.

4 Kommentare

  1. Ein Gerät, das die körperliche Aktivität des Menschen behindert anstatt zu fördern kann man wohl kaum als Sportgerät, in diesem Fall als Sportwagen, bezeichnen.
    Herzkrankheits-wagen oder Muskelschwund-wagen wäre als Bezeichnung für PKWs viel treffender.

    • Was andere für V6 Motoren, Glasdächer und Chrom-Set ausgeben, gebe ich für Karbonrahmen, Fahradschuhe und Radkleider aus.

      Neidisch wäre wohl mancher „Ich-fahr alles-mit-meinem-SUV-Fahrer“ auf Ausdauer, Herzvolumen, Endothelfunktion und Kraft eines jeden der sich viel selbst bewegt anstatt sich fahren zu lassen.

      Traurig stimmt mich das ganze unötige überflüssige SUV- und „Sport“wagen- Gedöhns wegen der Auswirkungen auf Klima, Umwelt, Atemluft und Gesundheit.

  2. @fan das was carlchen oben erzählt stimmt,mit Neid hat das nicht zutun. Ferdi Porsche dreht sich Grabe um, wenn er sieht dass Porsche Diesel baut. Und Suv’s sin keine Sportwagen. Also Fan dass leben ist nur im suv zuertragen…😊😉

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