Mit großen Flächen, scharfen Kanten und athletisch gespannten Linien soll der A7 aus jeder Perspektive Dynamik und Progressivität signalisieren. Seine Front ziert ein im Vergleich zum Audi A8 breiterer, tiefer platzierter Grill; schmale Scheinwerfer, die markanten Lufteinlässe sowie der flache Vorderwagen sollen seine Sportlichkeit betonen.

Vier Zahlen stehen für den sportlichen Charakter des Coupés: Es misst 4,97 Meter in der Länge, 2,93 Meter im Radstand und 1,91 Meter in der Breite, ist aber nur 1,42 Meter hoch. Am Heck endet der lange Gepäckraumdeckel in einer geschwungenen Abrisskante und integriert einen Spoiler, der bei 120 km/h elektrisch ausfährt. Ein flaches Lichtband – gemeinsames Designmerkmal der Audi-Topmodelle – verbindet die Heckleuchten miteinander, deren Schlusslicht aus 13 vertikalen Segmenten besteht.

Der Innenraum vermittelt eine futuristische Atmosphäre. Die horizontale Linienführung und die schlanke Instrumententafel sorgen für ein luftiges Raumgefühl. Die Mittelkonsole ist zum Fahrer hin orientiert, ein Lichtpaket zeichnet die Konturen nach. Der A7 folgt nun in seiner Digitalisierungsstrategie dem A8. Sie ersetzt den Dreh-Drück-Steller sowie die konventionellen Tasten und Regler durch zwei große, hochauflösende Touch-Displays.


Mit der AI-Taste aktiviert der Fahrer den Audi-AI-Remote-Parkpilot und den Audi-AI-Remote-Garagenpilot, die im Laufe des Jahres 2018 verfügbar sein werden. Sie steuern den Wagen selbsttätig in eine Parklücke oder Garage hinein und wieder heraus. Der Fahrer kann vorher aussteigen und die Funktion über die „My Audi“-App auf seinem Smartphone starten. Zum Überwachen des Vorgangs hält er dort den AI-Button permanent gedrückt.

Daneben bietet Audi in seinem jüngsten Spross insgesamt 39 Fahrerassistenzsysteme. Sie sind in drei Pakete aufgeteilt: das Assistenzpaket Parken (Einführung schrittweise ab 2018), das Paket Stadt mit dem neuen Kreuzungsassistent und das Assistenzpaket Tour. Letzteres enthält unter anderem den Effizienzassistent, der eine verbrauchsschonende Fahrweise unterstützt, und den adaptiven Fahrassistent, der die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage durch unterstützende Lenkeingriffe zum Halten der Spur ergänzt.

Besonders stolz sind die Audi-Ingenieure auf die Dynamik-Allradlenkung. Sie vereint eine direkte, sportliche Lenkansprache mit Fahrstabilität und löst damit den Zielkonflikt zwischen Agilität und Komfort auf. Bei niedrigem Tempo lenken die Hinterräder gegensinnig zu den Vorderrädern, etwa beim Parken oder im innerstädtischen Fahrbetrieb. Dadurch verringert sich bei maximalem Lenkeinschlag der Wendekreis um 1,10 Meter. Ab 60 km/h lenkt die Hinterachse gleichsinnig, was der Fahrstabilität beim Geradeauslauf und beim Spurwechsel zugutekommt.

Alle Motoren im neuen A7 Sportback verfügen serienmäßig über ein neues Mild-Hybrid-System (MHEV) für mehr Komfort und Effizienz. Bei den V6-Aggregaten ist es mit einem 48-Volt-Hauptbordnetz umgesetzt. Ein Riemen-Starter-Generator (RSG) arbeitet hier mit einer Lithiumionen-Batterie zusammen und erreicht beim Verzögern eine Rekuperationsleistung von bis zu 12 kW. Das viertürige Coupé kann zwischen 55 km/h und 160 km/h mit deaktiviertem Motor im Schubbetrieb dahinrollen („segeln“) und danach über den RSG komfortabel neu starten.

Zum Marktstart ist der A7 Sportback zunächst als 3.0 V6 TFSI erhältlich. Der V6-Turbomotor leistet 340 PS. Damit sprintet das viertürige Coupé in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei (abgeregelten) 250 km/h. Der Audi A7 55 TFSI verbraucht im NEFZ in der Grundausstattung 6,8 Liter Kraftstoff, das entspricht einer CO2-Emission von 154 Gramm. Der 3.0 TFSI ist an eine Sieben-Gang-S-Tronic
gekoppelt. Sein Quattro-Antriebsstrang nutzt die Ultra-Technologie, die den Hinterradantrieb immer dann zuschaltet, wenn er gebraucht wird. Weitere Sechs-Zylinder und Vierzylinder-Aggregate, sowohl als Benziner und Diesel, folgen kurz nach Produktionsstart.

(ampnet)

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